dofollow- oder nofollow-Links?

dofollow- oder nofollow-Links?

nofollow- vs. dofollow-Links ist ein Thema, das insbesondere im Rahmen von Kooperationen von Bloggern immer wieder diskutiert wird.

Drüben auf I need sunshine hat Diana passend dazu zur Diskussion aufgerufen:

Wie handhabt ihr das mit den Dofollow Links und Nofollow Links auf eurem Blog? Achtet ihr darauf, nur Nofollow zu verlinken oder verlinkt ihr aus Prinzip immer alles Dofollow? Habt ihr euch schon mit diesem Thema intensiver auseinandergesetzt oder interessiert euch das weniger? Differenziert ihr bei den Verlinkungen und verlinkt nur bestimmte Seiten Dofollow? Wie steht ihr zu nicht gekennzeichneten gesponserten Dofollow Links? Fällt euch das auf oder stört euch das nicht im geringsten? Kennt ihr die Hintergründe bezüglich Google Abstrafung und rechtlicher Lage oder fühlt ihr euch hier nur verwirrt und es besteht noch weiterer Informationsbedarf? Wie seid ihr auf das Thema Dofollow/Nofollow Links aufmerksam geworden oder hört ihr heute zum ersten Mal davon?

Ich beschäftige mich ja schon recht lange mit Blogs und Suchmaschinenoptimierung. Deswegen kenne ich mich auch mit nofollow-Links aus.
Alldieweil dieses Thema in der Blogosphäre aber oft zu Fragezeichen über den Köpfen führt, erkläre ich erst einmal kurz, was es damit eigentlich auf sich hat. 🙂

rel=“nofollow“ – was ist das?

Wenn du eine andere Webseite verlinkst, sieht das im HTML so aus:

<a href="https://dein-linkziel.de" title="ein toller Blog">auf zum Blog</a>

Das href-Attribut gibt das Ziel an, das title-Attribut solltest du mit einer kurzen Beschreibung des Links versehen.
So weit, so gut. Das ist die Basisversion eines Links.

Darüber hinaus kannst du so einer Verlinkung aber noch mehr Attribute mit auf den Weg geben. Eines davon nennt sich rel, für relation (Beziehung).
rel="nofollow" signalisiert den Bots von Google und anderen Suchmaschinen, dass sie diesem Link nicht folgen sollen. Sie indexieren die verlinkte Seite also nicht, und deine Seite vererbt keinen PageRank. Gehen Sie nicht über Los, kassieren Sie keine 4000€.

Übrigens: rel="dofollow" gibt es nicht, auch wenn immer mal wieder von dofollow-Verlinkungen die Rede ist. Wenn du das nofollow-Attribut nicht setzt, handelt es sich automatisch um einen dofollow-Link.

Und wofür ist das nofollow-Attribut gut?

Warum gibt es so ein Attribut? – Es wurde ursprünglich (um 2005 herum) als Spamschutz entwickelt. Auf der Jagd nach möglichst vielen Backlinks wurden Foren, Gästebücher und Blogs ja von einer immensen Spamflut überspült. Sonderlich viel wertvoller Content, der einem menschlichen Leser einen Mehrwert liefern würde, kam dabei nicht herum. Über ein rel="nofollow" für alle Links, die von Besuchern gesetzt werden können, sollte das Spammen also uninteressant gemacht werden.

Und hat das geklappt? – Naja, die Frage kann sich jeder selbst beantworten. 😉

Allerdings hat sich ein anderer wichtiger Einsatzzweck für das nofollow-Attribut herausgebildet:

Googles Richtlinien für Webmaster: gekaufte Backlinks sind verboten.

Ob es dir passt oder nicht, Google ist in den meisten Ländern unbestritten die wichtigste Suchmaschine. Wenn du mit deinem Blog bekannt werden willst, musst du von Google gut gefunden werden. Dafür musst du Googles Spielregeln akzeptieren. Diese Spielregeln nennen sich Richtlinien für Webmaster, und darin ist ziemlich genau definiert, was du tun solltest / kannst / darfst und was nicht.

Das meiste davon ist gesunder Menschenverstand: „Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.“, „Überprüfen Sie Ihre Seiten auf fehlerhafte Links und sorgen Sie für eine korrekte Verwendung der HTML-Syntax.“, …

Dazu gibt es ein paar technische Hinweise – und dann wird noch ausdrücklich erklärt, was Google nicht mag. Unter anderem sind gekaufte Backlinks untersagt.
Das ist logisch, denn wer sich Backlinks erkauft, manipuliert die Suchergebnisse. Dann werden eben nicht mehr die für den Benutzer relevantesten Suchtreffer angezeigt, sondern die am teuersten gekauften – und somit würde die Qualität der Google-Suche untergraben

Das will Google natürlich verhindern. Deswegen straft Google sowohl diejenigen Webseiten ab, zu denen gekaufte Links führen, als auch die, die gekaufte Links platzieren. Abstrafen heißt: aus dem Suchindex verbannen. Das bedeutet, dass du eigentlich gleich Bretter vor die Fenster deines Blogs nageln und den Laden dichtmachen kannst. Und ja, Google hat Mittel und Wege, so etwas herauszufinden – zum Beispiel über das Abgleichen mit Linkkauf-Plattformen.

Aber natürlich ist Google klar, dass das Verkaufen von Backlinks ein immenses Geschäft ist. Daher gibt es eine Bedingung, unter der bezahlte Links gestattet sind: wenn die Verlinkung mit rel="nofollow" ausgezeichnet ist.
Die verlinkte Webseite bekommt dadurch immer noch menschliche Besucher, der verlinkende Blogger kann daran Geld verdienen und Googles Suchergebnisse werden dadurch nicht manipuliert. Alles gut, oder?

Vorsicht bei Blog-Kooperationen!

Fast. Denn Unternehmen und Agenturen sind natürlich nicht nur auf menschliche Besucher aus, sondern wollen auch ihr Ranking in Suchmaschinen verbessern. Und was ist da hilfreicher als ein Backlink von einem Blog?
Deswegen findet sich in sehr vielen Kooperationsanfragen die Bedingung, man möge doch bitte eine dofollow-Verlinkung setzen.

Tu. Das. Nicht. Es ist von Agenturen und Firmen sehr kurzsichtig, so etwas zu verlangen. Denn wenn Google dahinter kommt, geht das Ganze massiv nach hinten los.

Eines der bekanntesten Beispiele für eine solche Abstrafung ist die Penalty von Interflora, einem Online-Floristen: Interflora schickte etlichen Bloggern Blumensträuße zu. Erwartunsggemäß bedankten sich viele Blogger mit einem Beitrag. Dadurch bekam Interflora viele wertvolle Backlinks und wurde in den Suchergebnissen weit oben gelistet. Tja. Google hat den Verstoß gegen die Webmaster-Richtlinien bemerkt und von jetzt auf gleich war Interflora nicht mehr über Google zu finden. Autschn.

Interflora hat dann umgehend sämtliche gekauften Links entfernen lassen und es dadurch geschafft, seine Repuation wiederherzustellen. Das dürfte allerdings nur in den seltensten Fällen möglich sein. Und: abgestraft wurde nicht nur Interflora, sondern auch die ganzen Blogs, die ihre gekauften Links nicht als nofollow gekennzeichnet hatten. Und die dürften sich nicht so schnell wieder erholt haben.

Also:
Zusammenarbeit mit Firmen? – Gerne.
Zusammenarbeit ohne nofollow-Tag und ohne Kennzeichnung als Werbung? – Never.

Sollte ich besser alles auf nofollow stellen?

Das Internet lebt von Verlinkungen. Und so ist es auch in der Blogosphäre gang und gäbe, dass man andere Blogartikel empfiehlt und verlinkt.

Solltest du diese nun auch besser auf nofollow stellen?

Nein. Denn du empfiehlst sie deinen Lesern ja ausdrücklich weiter. Hier wäre ein nofollow fehl am Platze.

Und was ist mit den Kommentar-Links?

Üblicherweise kannst du beim Kommentieren eines Blogs auch deine eigene URL mit angeben. Blogspot und WordPress versehen diese Verlinkungen automatisch mit einem nofollow.

Denn Google empfiehlt, alle potentiell „nicht vertrauenswürdigen“ Links auf nofollow zu stellen:

Wenn Sie für die Inhalte von Seiten, auf die von Ihrer Website aus verwiesen wird, keine Garantie übernehmen können oder möchten – beispielsweise bei Kommentaren oder Gästebucheinträgen von nicht vertrauenswürdigen Nutzern –, empfiehlt sich die Verwendung von „nofollow“ für diese Links.
[…] Zur Anerkennung und Würdigung vertrauenswürdiger Nutzer können Sie bei Links von Mitgliedern oder Nutzern, die sich über einen längeren Zeitraum durch qualitativ hochwertige Beiträge ausgezeichnet haben, das Attribut nofollow automatisch oder manuell entfernen.

Quelle: rel=“nofollow“ für bestimmte Links verwenden – Google Search Console-Hilfe

Jain. Grundsätzlich ist das sicherlich der richtige Ansatz.
Aber: ich moderiere meine Kommentare ja, sodass hier nicht Massen von ungeprüften Kommentaren erscheinen. Spam landet genau da, wo er hingehört, nämlich im Papierkorb. Freigeschaltet werden also nur sinnvolle Beiträge – und da finde ich eine dofollow-Verlinkung im Gegenzug für einen Kommentar eine faire Geste.
Daher bekommen bei mir alle Links von Kommentatoren ein dofollow.

Ermöglicht wird dies durch das Plugin Nofollow Case by Case – oder, wenn du keine Scheu vor etwas Quellcode hast, durch einen Eintrag in der functions.php.

Update von 2016: mittlerweile habe ich meine Kommentarlinks wieder auf nofollow gestellt. Aus dem einfachen Grund, dass ich mit Spam nur noch so bombardiert wurde – und zwar nicht mit dem üblichen automatisierten Viagra-Spam, den das Plugin Antispam Bee zuverlässig herausfiltert, sondern mit manuellem Spam. Ein, zwei augenscheinlich normale, deutschsprachige Kommentare, die dann aber immer zu halbseidenen Shopseiten führten (und die sich, wie ich mit ein bisschen Recherche schnell festgestellt habe, 1:1 bereits auf anderen Blogs fanden). Ein Schelm, wer da Böses denkt. Da das manuelle Prüfen von Kommentaren dann irgendwann Überhand genommen hat, stehen die Kommentare hier also nun doch wieder auf nofollow.

Wie finde ich heraus, ob ein Link auf nofollow oder dofollow steht?

Mach einen Rechtsklick auf den Link und wähle „Element untersuchen“ bzw. „Prüfen“. Dadurch siehst du den Quelltext – und kannst gucken, wie der HTML-Code aussieht.

Fazit

Als Blogger solltest du dich unbedingt mit dem Thema nofollow beschäftigen, um nicht von Google abgestraft zu werden. Relevant ist das vor allem bei Kommentaren und bei gekauften Verlinkungen im Rahmen von Kooperationen.

Wie gehst du mit dem Thema nofollow / dofollow um?

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194 Kommentare
9. Juli 2014 7:42

Vielen Dank für den sehr informativen Post! So im Detail kannte ich mich da noch nicht aus.

Christina
9. Juli 2014 8:04

Wuhu – so früh am morgen schon was gelernt! Sehr informativer Post, danke!

Nikki
9. Juli 2014 9:50

Klasse Beitrag 😉 viele Blogger wissen über dieses Thema wirklich nicht genug bescheid und wundern sich dann auf einmal wenn von Google ne Mail ins Postfach flattert. Es fehlt i dieser Hinsicht definitiv noch Aufklärungsbedarf sowohl bei den Firmen/Agenturen als auch bei den Bloggern. Schließlich haben beide nichts davon wenn Google hinter die Sache steigt. Dann lieber nofollow und langsame Steigerung der Websitewertung. Kleinvieh macht schließlich auch Mist, auch wenn man dadurch langsam in den Suchergebnissen steigt 🙂
Lieben Gruß Nikki

Fanny
9. Juli 2014 9:55

Ein sehr sehr informativer Post, vielen Dank! Das mit den dofollow Links ist mir jetzt erst richtig klar geworden! Eine Frage hätte ich noch: Ich habe bisher bei einer Review (nicht gesponsort) meist einfach einen Link zu dem Online-Shop gesetzt wo man das Produkt auch kaufen kann. Google kann ja jetzt nicht wissen ob der Link gekauft ist oder nicht. Soll ich besser meine ganzen Links nacheditieren oder bringt das jetzt nichts mehr? LG Fanny

9. Juli 2014 14:36
Antwort auf  Fanny

Das würde mich auch interessieren.

13. Juli 2014 16:38
Antwort auf  Natalie

So ich hab jetzt mal alle auf no-follow gesetzt, da ich das auch nicht wusste. Meine gesponserten Artikel sind zwar gekennzeichnet aber auf no-follow hatte ich nicht alle.
Bringt das was im nachhinein?

Katharina
25. Februar 2015 14:46
Antwort auf  Natalie

Ein Link ist ja eine Empfehlung, die du aussprichst und natürlich darf man nicht nur andere Blogbeiträge empfehlen, sondern auch Unternehmen etc. – wenn dies nicht so wäre, wäre es doch ziemlich traurig!
Es ist also totaler Quatsch einfach von Haus aus alle Links, die auf Unternehmen zeigen, auf „nofollow“ zu setzen, nur weil man Angst hat und andere einem sagen, man darf kein „dofollow“ mehr haben…
Panikmacherei schlechthin!

9. Juli 2014 16:33
Antwort auf  Fanny

Mich auch. Ich setze auch bei Themenbezogenen Beiträgen oft Links, wo man weitere Informationen findet. Ist es da nun besser, die Sachen zu editieren?

Fanny
9. Juli 2014 21:40
Antwort auf  Anne Schwarz

Ergo müsste man also alle Links, die zu kommerziellen Shops führen, auf nofollow setzen, ob gesponsort oder nicht. Sehe ich das richtig?

Laura - le blog de pueppie.
22. September 2014 11:52
Antwort auf  Anne Schwarz

Hallo Anne,

ich beschäftige mich auch schon länger mit diesem Thema und muss sagen, Dein Post zu diesem Thema ist definitv der Beitrag, der am besten aufklärt. Ich habe bisher keinen vergleichbaren gefunden 🙂 – vielen Dank.
Auch wenn ich Dir schon länger folge, ist dieser Post wohl bei mir durchgerutscht ;).
Gerne würde ich wissen, ob Du schon etwas in Erfahrung bringen konntest, zwecks der Frage, woher Google weiß, dass der Link aus freien Stücken gesetzt wurde und nicht bezahlt ist. In meinen Beiträgen verlinke ich auch gerne mal Shops, einfach aus informativen Gründen, weil ich meinem Leser einen neuen Shop vorschlagen oder ihn auf ein bestimmtes Produkt aufmerksam machen möchte, ohne das ich Geld dafür erhalte. Deshalb abgestraft zu werden, kann ja eigentlich nicht Sinn der Sache sein, oder? Vllt. weißt Du ja mittlerweile schon mehr, würde mich sehr interessieren :).

LG Laura

9. Juli 2014 10:31

Sehr guter und sehr informativer Post zum Thema. Gleich mal weiterempfehlen.
Ich hatte mich zwar bereits mit dem Thema etwas beschäftigt, aber das Google bei Verstößen die ganzen Seiten aus den Suchergebnissen ziehen, ist wirklich hart.

Das mit dem Plugin ist eine gute Idee. Wusste bisher nicht, dass die Kommentar-Links auf nofollow stehen.

Evy
9. Juli 2014 10:32

Gut und einfach erklärt. Danke 🙂

Lia
9. Juli 2014 11:27

Danke für die tolle und verständliche Erklärung des do-follow – no-follow Themas. Es gibt einfach so viele unterschiedliche Halbwahrheiten zu dem Thema, dass ich total nachvollziehen kann, warum viele nur „Bahnhof“ verstehen. Ich habe selbst ewig gebraucht, um zu verstehen, worum es geht und was erlaubt ist und was nicht. Dein Post wird mit Sicherheit vielen Bloggern weiterhelfen!

Liebe Grüße,
Lia

Lexa
9. Juli 2014 11:38

Klasse Beitrag. Und da ist mir gleich aufgefallen: Was hier fehlt sind Share-Buttons 😉

9. Juli 2014 11:45

Danke für den Beitrag, du hast alle wichtigen Dinge auf den Punkt gebracht und ich glaube, dass nun jeder DoFollow und NoFollow verstehen sollte. In Zukunft werde ich den Link wohl einfach mitschicken, wenn ich bei Kooperationen nach DoFollow gefragt werde, kennzeichnen tu ich so oder so, da kommt dann immer ein kleiner Link zum Mediengesetz mit und die meisten unseriösen Unternehmen/Agenturen melden sich nie wieder 😉

Liebe Anne,

ein ganz hervorragender Artikel, vielen Dank dafür! Grundsätzlich finde ich, dass vor allem die Aufklärung der Blogger über dieses Thema wichtig ist, was du mit deinem Artikel ja gemacht hast, bzw. Diana mit der Fragestellung und der Anregung, sich zu dem Thema zu äußern. Denn viele Blogger wissen schlichtweg gar nichts über das Thema und fallen bei Kooperationen dann auf die Nase.

Ich mache es so wie du: Kooperationen, Sponsored Postings etc. niemals dofollow – aber bei Seiten, die ich kenne und denen ich etwas Gutes tun möchte, lasse ich die Links ganz normal so, wie sie natürlicherweise sind.

Interessant wäre noch deine Meinung zum Thema in Zusammenhang mit Gastartikeln?

Liebe Grüße
Katharina

9. Juli 2014 12:28

Hallo Anne,

ich arbeite bei der Agentur hallimash.com, die Kooperationen mit Bloggern macht. Wir allerdings möchten google-konform und transparent aggieren, weshalb bei uns die Beiträge gekennzeichnet werden müssen und die Links auf do-follow gesetzt werden. Auch wir haben diesbezüglich schon den einen oder anderen Artikel dazu geschrieben:
[Update: leider ist der Artikel mittlerweile offline]

9. Juli 2014 14:43
Antwort auf  Tobias Mattl

In dem Bericht steht das Hallimash auf nofollow links setzt.

10. Juli 2014 15:05
Antwort auf  Anne Schwarz

Halimash möchte leider keine Kennzeichnung. Wurde letztens angeschrieben und auf meine Nachfrage wurde gesagt das die Kunden dofollow links wünschen sowie auf Kennzeichnung verzichtet werden soll.

9. Juli 2014 13:22

Danke für den Artikel! Ich hab zwar von do/nofollow schon gehört, aber mich nie drum gekümmert. Meine Links bekommen weder das eine noch das andere Attribut. Werde aber nun darauf achten. Das Plugin werd ich auch mal installieren.

Dia
9. Juli 2014 14:08

Hallo Anne,

ein richtig schöner, übersichtlicher Beitrag zur Montagsfrage. Ich wünschte, du hättest ihn schon vor 2 Jahren mal geschrieben, als ich mich noch durch den SEO-Dschungel gekämpft habe. 😀
Das Thema ist ja gerade im Zusammenhang mit Sponsoring immer und immer wieder präsent, da finde ich es wichtig, dass solch strukturierte Aufklärungsarbeit geleistet wird, ohne dass man ein Experte im Coden sein muss.
Vielen Dank dafür!

Leeri
9. Juli 2014 15:28

Ich glaube das ist bisher der beste und informativste Post zu dem Thema, den ich je gelesen habe! Danke dafür! 🙂
Jetzt verstehe ich auch so richtig im Detail, was es damit auf sich hat!

9. Juli 2014 16:36

Über das Thema habe ich die letzten Jahre nicht einmal aktiv nachgedacht. Ich bin immer der Meinung gewesen, dass es ja irgendwo Sinn und Zweck der Sache ist, dass man im Internet einander verlinkt. Aber klar, spätestens seit Google mit dem Abmahnen begonnen hat, sollte man hier wohl die Augen offen halten. – Alle alten Beiträge zu überprüfen wäre jetzt aber eine enorme Qual. o.O

9. Juli 2014 19:36

Hallo Anne!

Vielen Dank für diesen Artikel! Ich bin ein totaler Neuling in der Blogosphäre und hatte von den Begriffen noch nie etwas gehört. Und nun habe ich zumindest eine Ahnung 😉

Sissy
10. Juli 2014 7:26

Ich hab das Thema bei Diana schon mit Interesse gelesen und kommentiert, dass ich keine Ahnung davon habe und bin jetzt umso mehr erfreut, dass du so einen ausführlichen Post dazu geschrieben hast. Das Thema ist ja wirklich gar nicht so unwichtig und sollte in der Blogszene wohl viel öfter diskutiert werden. Das Beispiel mit dem Floristen ist auch echt super und macht einem das Ganze deutlich.

Danke für deine Mühe uns Laien das Ganze so schön verständlich zu erklären. Nicht mal 8 Uhr und ich hab schon was gelernt 🙂

Grüsse, Sissy

10. Juli 2014 11:35

Was für ein toller Beitrag! Sehr informativ und verständlich geschrieben. Es freut mich sehr, dass du meine Montagsfrage zum Anlass genommen und gleich einen Beitrag dazu geschrieben hast. Das aktuelle Zwischenergebnis zeigt nämlich, dass hier noch sehr viel Informationsbedarf besteht. Ich hoffe es stimmen noch sehr viele ab und freue mich schon auf die Auswertung.

Bea
10. Juli 2014 13:00

Danke für deine grandiosen Beiträge zu solchen Hintergründen! Ich stand, als das Thema immer mal wieder aufkam in Fb-Gruppen und Co, immer vor einem Rätsel, was das soll mit diesem dofollow und nofollow.
Jetzt bin ich mal wieder schlauer 🙂

11. Juli 2014 14:03

Hallo!

Erstmal großes Lob, diese Beiträge mach mir das Leben erheblich leichter!
Dann habe ich aber doch eine kleine Frage:
Wenn man nun Kooperationen mit anderen Seiten hat und diese einbindet (z.B. über einem Siegel), dafür aber kein Geld bekommt, da passt ein dofollow?
Geht es denn bei den nofollow-Geschichten immer darum, ob dafür, mit Geld oder mit Produkten, bezahlt wurde?

Lass dir noch ganz liebe Grüße da!

12. Juli 2014 10:44

Andreas,

Vielen Dank für die wertvolle Information von Dir. Das ist von Dir gut erklärt und ich habe es weitgehend verstanden. Hin und wieder bin ich auf Pressereisen unterwegs. Da stelle ich dann weiterführende Links zu den Anbietern unter den Blog. Dafür wird nichts bezahlt und Backlinks gibt es nicht. Was empfiehlst du mir? Soll ich diese Links mit „nofollow“ kennzeichnen. Woher weiß Google ob Links bezahlt sind oder nicht?

Grüsse Andreas

Sandra
12. Juli 2014 13:00

Ich hab deinen Artikel zum Anlass genommen und meine Blog-Kommentare jetzt auch auf dofollow umgestellt. Auch ich moderiere Kommentare und gebe damit Spammern keine Chance. Dein Artikel umfasst das gesamte Thema ziemlich gut und regt auf jeden Fall zum kritischen Nachdenken an, wie man seinen eigenen Blog handhabt. Ich hoffe, dass Unternehmen, die Backlinkaufbau betreiben, irgendwann mal merken, dass sie mit Reichweite weiter kommen als mit gekauften Links.
Viele Grüße, Sandra

[…] von neontrauma hat einen guten Beitrag zum Thema Linksetzung und “nofollow” unter Blogs […]

Lara
13. Juli 2014 11:28

Danke für den tollen Artikel, Anne.
Bin grade massiv stolz auf mich, dass ich die ganze Geschichte mit do-follow & no-follow schon vorher kapiert hatte, aber das WP bei Kommentaren auch automatisch auf no-follow setzt, wusste ich nicht. Danke für die Links dafür – das muss bei sich bietender Gelegenheit sofort mal geändert werden. 🙂

Liebe Grüße, Lara

15. Juli 2014 8:28

Super Artikel!
Ich bin Amazon-Partner und übernehme die Links von Amazon (wie wahrscheinlich viele andere Blogger auch). Natürlich nur von Artikeln, die ich gut finde und mit Kennzeichnung. Ich nehme mal an, diese Links sind dofollows. Wie ist das zu beurteilen? Amazon verbietet außerdem Code-Änderungen.
Liebe Grüße Sabine

[…] oder „NoFollow“ zu vertiefen, empfehle ich den Text von Anne Mühlbauer auf ihrem Blog neontrauma.de. Anne geht ausführlich und, wie ich finde, sehr anschaulich darauf ein, was es mit den Regeln von […]

Sarah
30. Juli 2014 14:00

Hallo Anne,

vielen herzlichen Dank für diese tolle Erklärung! Ich habe mich schon dusselig und dämlich gegoogelt, aber nichts kapiert 😉

Viele Grüße
Sarah

Cori
13. August 2014 14:43

Ui, ganz schön viel Lesestoff.
Vor allem wenn man vorhr noch wie was davon gehört hat.
Bin ganz frisch mit meinem Blog und fand den Post nicht nur sehr interessant sondern auch sehr nützlich.
Jeder sollte sich an Vorschriften halten. Du hast es wirklich super erklärt- Danke!

15. August 2014 0:29

Wow, ich bin so beeindruckt, dass ich diesen Artikel in meinem nächsten Post verlinken werde – natürlich dofollow XD XD
Ich hab selten so einen verständlich geschriebenen Artikel über das Thema gelesen, ehrlich!
Und gefunden hab ich ihn, weil ich gerade heute eine Auseinandersetzung hatte wg einer Kooperation… Die wollten eben do follow und KEINE Kennzeichnung (Schleichwerbung ist aber per Gesetz verboten)… Das hab ich ihnen geschrieben und warte noch auf eine Antwort…
Bin sehr gespannt, ob sie die Kooperation dann canceln (ist schon online!!!!)
DANKE jedenfalls!!!!
lg
Esra

http://nachgesternistvormorgen.de/

3. Mai 2017 16:37
Antwort auf  Esra

Je bekannter dein Blog wird, desto häufiger wirst du solche Anfragen kriegen. Ich verlinke dem Kunden immer direkt Artikel wie diesen hier. Dann lernen sie hoffentlich dazu. 🙂

16. August 2014 16:07

Liebe Anne,
vielen Dank für diesen tollen und überaus informativen Post.
hat mir seeeehr weitergeholfen!

Greetings & Love
Ines

20. August 2014 15:40

Danke für den Artikel, da kommt beim Lesen langsam ein bisschen Licht ins Dunkle 🙂

Liebste Grüße

15. September 2014 11:59

Vielen Dank für die Zusammenstellung =)
Das sit sehr hilfreich und einfach erklärt =)

22. September 2014 22:59

Ich finde Du dramatisierst das mit den Links und dem Thema nofollow und dofollow. Zu der abgestraften Domain: Google gibt bei Penalties wegen gekauften Links den Webmastern die Möglichkeit über das Disavow Tool die gekauften oder schlechten Links (falls z.B. der Mitbewerber auf die Idee kommt und dir schaden will) zu entwerten. In der Regel ist man dann in Kürze wieder ganz normal mit den alten oder zumindest ähnlichen Rankings wieder im Google Index zu finden. Je nachdem wie aggressiv optimiert wurde. Kam natürlich auch schon vor, dass man längere Zeit einen Penalty hatte und nie wieder alte Rankings erreichen konnte. Was aber in den allerwenigsten Fällen ist was Du erwähnt hast: Die Blogger die die Blumenseite verlinkt haben werden nur dann abgestraft, wenn sie solche Linkaktionen regelmäßig machen, also auch bei vielen anderen Seiten. Woher soll Google wissen wann ein Link gekauft ist oder nicht? Google macht nicht einfach irgendwelche Rundumschläge und gefährdet so nicht unnötig irgendwelche Existenzen, sondern oft nur dann, wenn es wirklich eindeutig ist. Zudem warnt Google in der Regel die Webmaster, so dass diese noch die Möglichkeit haben die Links die von Google angekreidet werden zu entfernen.
Daher am besten gleich möglichst auf die Onpage-Optimierung konzentrieren und die Links natürlich wachsen lassen, sprich gar nicht groß auf nofollow oder dofollow achten, dann klappt es auch langfristig mit den guten Rankings.

Flora
23. September 2014 12:25

Vielen Dank für diesen informativen Artikel. Ich hab als Anfäger in diesem Bereich einiges Neues erfahren dürfen – DANKE! Hab auch einen Blog und drum ist das Thema für mich sehr wichtig…

23. Oktober 2014 9:29

Hallo Anne!
Vielen Dank für Dein sinnvolle Erklärung. Das erste Mal verstehe ich genau was der Unterschied ist bzw. was er anrichtet. Eine Frage habe ich noch: Du hast den Html Text für eine Verlinkung angegeben. Wo wird den das rel nofollow da eingesetzt? Am Anfang oder am Ende? Könntest Du mir bitte einen Link dazu hier zeigen? Dann sind alle Unklarheiten beseitigt.
Danke im Vorraus und Danke auch für Deinen tollen Artikel!
LIebe Grüße, Anita

23. Oktober 2014 11:48
Antwort auf  Anne Schwarz

Ach super! DANKE ganz herzlich!!!

Christin Garcia
24. Oktober 2014 9:47

Tausend Dank für diesen aufschlussreichen Post!!!
Liebe Grüße, Christin

24. Oktober 2014 10:33

Liebe Anne,

vielen Dank für Deinen tollen Beitrag.
Eine kurze Frage habe ich jedoch und würde mich über Deine persönliche Meinung dazu freuen.
Manchmal stöbere ich durch Online-Shops und stelle mir Outfits zusammen, die ich gerne tragen würde / oder veröffentliche Blogposts zu Lookbooks meiner Lieblingslabels (zu beiden Beiträgen, gibt’s natürlich keine Bezahlung, da sie von mir kommen und nicht eingekauft sind).

Meine Frage, setzt Du solche Links auch auf nofollow? Oder wie gehst Du mit Empfehlungen zu Shops/ Labels um?

Liebste Grüße aus Hamburg City,
Shawty

24. Oktober 2014 16:12
Antwort auf  Anne Schwarz

Hello Anne,

vielen lieben Dank für Dein Feedback! 🙂 Ich grüble nämlich schon seit langer Zeit genau darüber, denn wenn ich aus freien Stücken etwas kommerzielles empfehle, woher möchte Google denn darüber urteilen, ob meine Empfehlung eingekauft, oder nicht ist? Ich glaube kaum, dass sie mir eine Mail schicken und nachfragen…?

Anyway. Deine Meinung bringt mich auf jeden Fall ein ganzes Stück weiter nach vorne.

Liebsten Danke dafür! <3

26. Oktober 2014 8:58

Na wow, endlich hat es jemand hinbekommen selbst mir das Ganze endlich mal begreiflich zu machen. Ehrlich, ich habe schon so viele Artikel darüber gelesen und irgendwie hat es nie so richtig klick gemacht 😀 Ich huldige dir auf Knien dafür, das ich es nun endlich verstehe ^^

Ich habe mich bisher auf die Einstellungen von Blogger (und jetzt WordPress) verlassen, was sowas angeht. Zumal ich keine bezahlten Kooperationen habe und daher alles was ich verlinke, aus freies Stücken verlinke. Aber grade weil es ja vielleicht doch vorkommen kann, dass man das mal explizit braucht, finde ich es sehr toll, dass ichs jetzt endlich verstehe.

Liebe Grüße
Julia

26. Oktober 2014 11:26

Vielen Dank für den tollen Artikel.
Dass ich mit einem Plugin einstellen kann, ob die Kommentarverlinkungen nofollow sind oder eben nicht, wusste ich noch nicht. Das muss ich mir dringend näher anschauen!

Deinen Blog finde ich super, ab sofort werde ich öfter vorbeischauen. 🙂

LG Maria

BLOGGEN: DoFollow- und NoFollow-Links auf Blogs | marygoesround.demarygoesround.de
4. November 2014 17:01

[…] ➥ Hier geht es zu Annes tollem Beitrag zum Thema DoFollow/NoFollow auf neontrauma.de […]

24. November 2014 23:23

Tatsächlich schon so oft gehört, aber nie wirklich intensiv mit beschäftigt.
Danke für deinen ausführlichen Bericht (den ich übrigens über Google gefunden hab und weil ich dich und deine Seite kenne angeklickt habe ;D)
Ich verstehe nun die ganze Dramatik dahinter besser und werde für explizit gesponsorte Blog-Kooperationen nur noch nofollow benutzen… vielleicht sollte ich dann auch mal einige alte Posts durchforsten, da ist sicher noch der ein oder andere Link dabei…

Liebe Grüße
Mary

15. Dezember 2014 19:44

Vielen Dank für diesen super Beitrag! Ich bin im wieder empört, wenn große und seriöse Firmen bei Kooperationsverhandlungen auf einen Do-Follow-Link bestehen und eine Kennzeichnung als sponsored verhindern wollen. Teilweise echt dreist, aber lassen sich ja scheinbar genug drauf ein – leider… Müsste Google einfach mal härter durchgreifen, damit das endlich aufhört!

17. Dezember 2014 10:36

Vielen Dank für diese tolle Erklärung. Auch ich hab bisher einiges darüber gelesen aber es nicht wirklich verstanden. 🙂 Jetzt versteh ich es, toller Bericht!
Liebe Grüße, Melli

[…] no-Follow-Link obligatorisch. Mehr zu dem Thema „Do-No-Follow Link“ findest du auf dem Blog von NEONTRAUMA von […]

Alison
8. Januar 2015 11:11

Ich habe schon viele solcher Beiträge verschlungen und war am Ende genauso schlau wie vorher. Das man einen gekauften do-Follow Link nicht nutzen sollte, wenn man ihn nicht als gekauft kennzeichnet wusste ich, auch dass Google Konsequenzen zieht aber nicht wie das nun endlich im code funktioniert. Bei Blogspot ist das einfacher, einfach ein Häkchen setzen und gut ist, bei WordPress muss man das allerdings selbst schreiben. Danke, danke für deinen Post. Der hat mir wirklich weiter geholfen.

Meike
12. Januar 2015 19:56

Vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Ich hatte schon öfter solche Anfragen, jetzt allerdings zum ersten Mal eine ziemlich verlockende, nur besteht die Agentur auf einem dofollow-Link, was mir nicht geheuer vorkam. Da hat mich mein Gefühl nicht getrügt und ich lasse die Finger davon. 🙂

17. Januar 2015 22:31

Danke für die ausführliche Erklärung, und die Plugins. – Jetzt springe ich rüber zu SEO – danke für deine Mühe und Leidenschaft des Teilens. Happy Evening, Kaja

31. Januar 2015 16:15

Hallo Anne,
für jemand der sich gerade in die ganze Backlinkthematik einarbeitet ist dein Beitrag sehr hilfreich. Danke. Zudem freut es mich das immer mehr Blogger seriös arbeiten. Das kann der Szene nur gut tun.
B*

9. Februar 2015 13:45

Vielen Dank für diesen Blogpost.
Ich erhalte selten Anfragen für Kooperation, aber freue mich natürlich wenn mal was kommt.
Ich habe eben eine Anfrage bekommen einen Post zu schreiben, der zwar nicht wie Werbung aussehen soll, sondern die betreffende Firma nur erwähnen soll und eben auch nicht als Sponsored oder nonfollow gekennzeichnet werden soll.

Ich hab mich jetzt einfach an diesen Satz gehalten: „Zusammenarbeit mit Firmen? – Gerne.
Zusammenarbeit ohne nofollow-Tag und ohne Kennzeichnung als Sponsored Post? – Never.“

12. Februar 2015 19:45

Hallo, vielen Dank für den Artikel:)) Grundsätzlich habe ich es auch verstanden. Aber: Was ist denn mit Produkten, die ich beispielsweise auf Presseterminen bekommen habe. Ich habe gelesen, dass diese auch als Bezahlung angesehen werden – ich stelle sie aber aus freien Stücken auf meinem Blog vor, aber klar verlinke ich dann zum Hersteller. Sind diese Blog-Beiträge und in meinen Augen redaktionelle Beiträge mit hinnehmbarer Werbung (Redaktionen und Blogs stellen ja nun einmal auch Produkte vor ohne Absicht, den Absatz des Produktes zu steigern, sondern zur Information) nofollow zu versehen? Ich bin hier sehr verunsichert.

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