KI-generierte Blogartikel erkennen

Woran du KI-generierte Blogartikel erkennst

Dass ChatGPT & Konsorten nur einige wenige Anweisungen brauchen, um im Handumdrehen einen kompletten Blogartikel zu erstellen, ist kein Geheimnis. Ich finde es auch nicht per se verwerflich und nutze die KI gerne selber als Sparringpartner.

Was ich allerdings schade finde, ist diese zunehmende Angleichung im Stil und Tonfall über ganz viele Webseiten hinweg – weil mittlerweile einfach so viele Texte von ChatGPT geschrieben werden. Damit verliert die Blogosphäre ganz viel von ihrer Kreativität, Diversität und Individualität… so, als würden alle Restaurants in einer Stadt auf einmal das gleiche Essen verkaufen, weil das halt von ein und derselben Großküche geliefert wird.

Ich habe mal versucht aufzuschreiben, an welchen Details mir auffällt, dass ein Text vermutlich KI-generiert ist:

Trennlinien zwischen den Kapiteln

ChatGPT gliedert längere Texte mit Zwischenüberschriften, was durchaus sinnvoll ist. Von Hause aus fügt die KI dabei eine zusätzliche Trennlinie (hr) zwischen den einzelnen Abschnitten ein.

Das habe ich vor dem KI-Zeitalter nie gesehen und finde es auch doppelt gemoppelt, denn schließlich unterteilt die Zwischenüberschrift den Artikel ja schon.

Emojis vor den Zwischenüberschriften

Wo wir gerade beim Thema Zwischenüberschriften sind: KIs „schmücken“ die gerne mit mehr oder weniger passenden Emojis am Anfang.
Das kann den Text auflockern und eine visuelle Unterstützung beim Überfliegen bieten… aber es kann genauso gut auch einfach albern aussehen. Wenn zudem in jedem zweiten Blogbeitrag die selben Symbole auftauchen, wirkt es schnell einheitlich und künstlich.

Auch bei Aufzählungslisten scheinen die schnöden Punkte etwas zu langweilig zu sein für ChatGPT & Co. – her mit den Emojis!
Das sieht dann oft so aus:

So geht es nicht:

  • ❌ Nicht A.
  • ❌ Nicht B.
  • ❌ Auch nicht C.

Aber:

  • ✔ D ist super.
  • ✔ E auch.
  • ✔ Und F verändert einfach alles!

Schema F beim Aufbau eines Artikels

Was mir auch vermehrt auffällt, ist ein bestimmtes Schema, nach dem die Beiträge aufgebaut sind. An den Zwischenüberschriften sieht man das ganz gut, das sind dann nämlich so Kandidaten wie:

  • Warum der Weihnachtsmann moderne Häuser meidet
  • Wärmepumpe statt Kamin: Der Fortschritt hat Nebenwirkungen
  • Kein Schornstein, kein Zutritt – Santas neues Problem
  • Die angebliche Lösung: Smart-Home trifft Schlittenlogistik
  • Fazit: Weihnachten braucht Innovation – und vielleicht eine Katzenklappe für Santa

Die innere Logik der Artikel ist immer gleich:
Los geht es mit einem einleitenden Frage oder These („Warum…“). Danach folgen Ursachen und Hintergründe, warum etwas so ist, manchmal auch mit argumentativem Pingpong. Anschließend folgt meistens eine Meta-Ebene, in der die KI das Thema verallgemeinert und gesellschaftlich einordnet, um es in den größeren Kontext zu setzen. Am Ende steht dann fast immer ein Fazit.

Dieses Schema ist prinzipiell sinnvoll und sorgt für Ordnung und Lesbarkeit. Allerdings macht es viele Texte aber auch vorhersehbar: sie klingen alle gleich, glatt, vernünftig… und dadurch irgendwie seelenlos.

Das obligatorische Fazit

Gerade bei längeren bzw. komplexeren Blogartikeln kann es hilfreich sein, am Ende nochmal ein Resumee zu ziehen und die wichtigsten Punkte zusammenzufassen. ChatGPT hat das brav verinnerlicht und fügt als letztes immer einen Abschnitt ein, dessen Überschrift mit „Fazit: …“ beginnt.

Das ist definitiv nicht verkehrt. Aber irgendwie hat es halt so ein G’schmäckle, wenn plötzlich in allen möglichen Blogs immer so ein Fazit am Ende auftaucht – auch in denen, wo es das bis vor kurzem noch nicht gab. Selbst in kurzen Lifestyle-Beiträgen, wo früher allenfalls mal ein persönlicher Schlusssatz stand („So mache ich das jedenfalls.“), prangt da nun ein Resumee wie aus dem Lehrbuch inklusive Call-to-Action. Hmm.

Anderer Stil, merkwürdige Formulierungen

À propos „gab es auf dem Blog vorher so nicht“: bei manchen Bloggern haben sich der Stil und die Ausdrucksweise ganz abrupt verändert. Ein Schelm, wer da an KI denkt…
Wenn man irgendwo schon länger mitliest oder den- oder diejenige vielleicht sogar im echten Leben kennt, dann passt da auf einmal etwas ganz und gar nicht mehr. So würde dieser Mensch sich nämlich nie ausdrücken!

Besonders schade finde ich das bei Blogbeiträgen oder auch Instagram-Posts, die sich um wirklich persönliche Themen drehen. Da, wo es nicht um einen schnöden Fachartikel geht, sondern wo jemand über seine Gefühle und Gedanken schreibt.
Vor ein paar Tagen bin ich auf Instagram über einen Karussellpost gestolpert von einer Künstlerin, der ich schon länger folge. Im Hintergrund waren verschiedene Schnappschüsse und Selfies von ihr zu sehen, inhaltlich ging es um ihre persönliche Entwicklung im letzten Jahr. Aber der Text wirkte so generisch, so arg ChatGPT-mäßig, dass es einfach unglaubwürdig wurde. Ich konnte gar nicht anders als mich zu fragen, ob denn überhaupt die Fotos von ihr echt waren oder ob die nicht auch einer KI entstammten…?

Die generative KI nimmt das „generativ“ zudem bisweilen sehr ernst und erfindet Formulierungen, die so einfach niemand sagen oder schreiben würde. Dazu zählt auch dieser etwas schmalzige Tonfall, den vor allem ChatGPT gerne annimmt, am besten noch in Kombination mit sehr schrägen Formulierungen.
In einem Programmiertutorial wirken Sätze wie „Dann rufst du wieder deine Funktion von vorhin auf und siehst, wie reibungslos sie läuft – fast so, als hätte sie schon auf dich gewartet“ halt irgendwie… irritierend.

Sperrige Wortkreationen

Ich vermute, dass das so ein Ding mit der deutschen Sprache ist und im Englischen gar nicht weiter auffällt: wenn die KIs mit Wörtern um sich werfen, die fürchterlich gestelzt klingen, weil da mehrere Subjektive zusammengesetzt wurden: die „Hunde-Liebhaber“ beispielsweise oder „Weihnachtsstress-Vermeidung“.

Ebenso erfinden ChatGPT und seine Freunde auch gern mal neue Adjektive. Da wirkt ein Bloglayout dann „magazinig“ oder ein Bewerbungsschreiben „seniorig“. Auch das ist wieder ein klassischer Fall von „Hättest du dieses Wort ernsthaft selber so verwendet?!“.

Jede Menge Pathos

KIs lieben Pathos und filmreife Wendungen:

  • „Das veränderte einfach alles.“
  • „Genau das war der Wendepunkt.“
  • „echt“
  • „Und auf einmal ergab alles Sinn.“

In deutschen Blogs wirken solche Sätze oft aufgesetzt und klingen nach Drama-Llama.

Gedankenstriche aus dem Salzstreuer

Satzzeichen sind angeblich ja keine Rudeltiere, aber irgendwo muss ein Nest sein von Gedankenstrichen. Die fluten nämlich auf einmal alle möglichen Beiträge.

Mag sein, dass die Sätze dadurch einfacher zu lesen sein sollen (und ironischerweise folgt jetzt auch hier ein Gedankenstrich 😀 ) – in vielen Fällen hätte es ein handelsübliches Komma aber auch getan. Vor allem, wenn diese Gedankenstriche in fast jedem Satz auftauchen und der Lesefluss dadurch abgehackt wirkt.

À propos Gedankenstriche: im Englischen fügt ChatGPT zwischen den Wörtern und Gedankenstrichen kein Leerzeichen ein:

It sounds simple—but it’s not.

Mag sein, dass das die Grammatik offiziell so vorsieht. Während meiner 13 Jahre in einem großen internationalen Unternehmen hat keiner meiner US-amerikanischen oder britischen Kollegen das jemals so gehandhabt… erst seit ChatGPT taucht diese Schreibweise auf und ist ein ziemlich eindeutiges Indiz, dass da eine KI den Text poliert hat.

Außerdem ist ChatGPT typographisch versierter als die meisten Menschen. Während der durchschnittliche Mensch für einen Gedankenstrich halt einfach auf die Minustaste tatscht, nutzt ChatGPT korrekterweise einen Halbgeviertstrich. Der Unterschied ist minimal, aber sichtbar:

Minus: –
Halbgeviertstrich: –

Im Englischen fällt das deutlicher auf, da der dash — noch länger ist als unser deutscher Halbgeviertstrich.

Uneinheitliches Gendern

Über den Sinn und Unsinn vom Gendern darf an anderer Stelle debattiert werden, was mir aber in letzter Zeit auffällt: in einigen Blogartikeln wird auf einmal gegendert (also beispielsweise von „Leser:innen“ gesprochen)… in den Kommentaren, wo der oder die Bloggerin etwas beantwortet, aber nicht.

Mag sein, dass man sich beim Schreiben eines Artikels mehr Mühe gibt und beim abschließenden Korrekturlesen auch auf das Gendern achtet, wenn einem das noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen ist. Oder hat da halt KI den Beitrag getippt…?

Schiefe Metaphern und irgendwie sinnbefreite Sätze

Diesen Aspekt finde ich schwer in Worte zu fassen. Aber hast du das schon einmal gehabt, dass du einen Text liest, der auf den ersten Blick wohlformuliert klingt… und dann stutzt du, liest ihn nochmal und bist irgendwie irritiert?

Um mal bei meinem Beispiel mit Santa und den Wärmepumpen zu bleiben, sowas kommt dann dabei rum:

Moderne Heiztechnik ist wie Weihnachten: Sie schenkt uns Wärme, wenn wir sie am dringendsten brauchen.

Das ist halt so ein typischer KI-Satz: wohlgeformt, leicht pathetisch, inhaltlich aber Dünnbier deluxe.

Genauso wie das hier:

In einer Welt voller Wärmepumpen muss auch Santa umdenken – und vielleicht lernen, durch Datenströme zu reisen.

Poetisch und rhythmisch ganz nett formuliert, aber: wtf?! Wieso Datenströme?!

Geht das nicht besser? – Was du tun kannst:

Okay – das waren jetzt ziemlich viele Negativbeispiele. Heißt das, dass du ChatGPT & Co. am besten gar nicht mehr nutzt für deine Blogartikel? Nope. Aber du kannst es besser machen:

Von Hause aus hat jede KI einen gewissen Stil. Sie drückt sich halt so aus, wie ihre Entwickler es ihr beigebracht haben.
Diese Tonalität kannst du allerdings beeinflussen, indem du in deinen Prompts explizit darauf eingehst und konkrete Anweisungen gibst. Beispielsweise kannst du einige von dir verfasste Beispieltexte hinterlegen, an denen sich die KI orientieren soll. Ergänze in den Prompts auch, welche Formulierungen typisch sind für dich, ob du einen bestimmten Dialekt aufgreifen möchtest, und so weiter.

Lies dir deine Texte durch, gern auch laut. Kommt dir irgendetwas weird vor? Würdest du etwas wirklich so oder so ausdrücken oder eher doch nicht? Fühlst du dich ein bisschen albern, wenn du manche Sätze und Formulierungen vorliest? Dann weg damit!

KI-Tools können dir viel Arbeit abnehmen. Aber den Feinschliff, der deine Persönlichkeit ausmacht, solltest du dabei bitte nicht wegrationieren – sonst „schmecken“ deine Texte wie alle anderen und irgendwann kommt keiner mehr in dein Restaurant.


Gibt es noch andere Punkte, durch die ein Text für dich KI-generiert wirkt?

Als weiterführenden Lesetipp habe ich hier noch Saphirijas Beitrag über einen KI-Fake aus Norwegen für dich, wo angeblich ein hochmoderner Nachtzug mit Panoramadach zum Beobachten der Polarlichter unterwegs sein soll… Spoiler: den gibt es gar nicht.

    20 Kommentare

  1. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Danke für deinen Artikel über KI (und die Verlinkung zu mir 💜).
    Prinzipiell finde ich KI nicht schlecht. Als Werkzeug kann man sie sinnvoll einsetzen. Es kann beim Artikelschreiben gut unterstützen. Vorausgesetzt, man liefert den meisten Input selbst und liest sich vor allem alles noch einmal durch.
    Ich persönlich nutze gerne DeepL Write, weil meine Sätze gerne mal ins Chaos abgleiten. Und Chatti darf mir bei den Überschriften helfen. Die sind mein persönliches Kryptonit 😄 Ich liebe mein Fazit aber schon vor der KI.
    Ich versuche nun, gegen diese von KI generierten Fake-Inhalte irgendwie vorzugehen. Es wird nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, da es einfach zu viele Leute gibt, die es cool finden, solche Inhalte zu verbreiten. Ich war nur bei dem Instagram-Post zu dem Thema so entsetzt, dass eine Bekannte von mir, die in ihrer Arbeitsstelle für deren KI zuständig ist, es geglaubt hat… (und es noch tut…)

  2. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Ja, das ist schon krass. Wobei ich witzigerweise gestern im Spiegel einen Artikel über diese neue, kilometerlange Seilbahn in Paris gelesen habe und da auch erstmal recherchiert habe, ob die denn wirklich existiert – nach deinem Artikel war ich mir da erstmal nicht sicher. 😀

  3. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Danke für diesen tollen Beitrag. Der spricht mir sehr aus der Seele. Ich bin ja ein Fan von ChatGPT, aber Texte generieren gehört nicht zu dessen besten Eigenschaften – im Gegenteil. (Ganz bewusst eingetippter Halbgeviertstrich)

    Wenn man die großen LLMs häufig nutzt, dann erkennt man den Sprachstil auch sofort wieder. Und es ärgert mich ehrlich gesagt, wenn ich den in Blogtexten wiederfinde. Irgendwie fühle ich mich dann verar…t und klicke schnell weiter.

    Ich lasse gern mal längere Absätze, die mir noch nicht rund genug sind, von der KI glätten, das geht echt gut. Strukturen und Gliederungen entwickeln ist auch super, aber Texte auf Knopfdruck. Nein, bitte nicht.

    Liebe Grüße
    Kerstin

  4. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Japs – vielleicht ist die deutsche Sprache da auch einfach zu komplex und bietet mehr stilistische Feinheiten. Im Englischen bzw. vor allem US-amerikanischen Englisch finde ich es deutlich schwerer zu beurteilen, ob ein Text KI-generiert ist oder nicht (und ich behaupte mal von mir, mich da annähernd auf Muttersprachlerniveau zu bewegen).

    Für alternative Formulierungsvorschläge nutze ich die KI auch gern, einfach weil ich mich manchmal etwas arg kompliziert ausdrücke – aber ich schaue dann, ob der Stil so zu mir passt oder ob ich nicht doch das ein oder andere wieder umstelle.

  5. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Als GenXer, der bereits lange vor KI Wert gelegt hat auf eine korrekte Setzung und Verwendung von Satzzeichen – auch und gerade beim Tippen mit einer Tastatur –, werfe ich hiermit Mae West in den Ring:

    „I’m not afraid of throwing grammar around me!“

    Und: in grauer Vorzeit – also vor rund zwanzig Jahren – gehörte in meiner damaligen „Irgendwas-mit-Kommunikation“-Bubble das Adjektiv „magazinig“ definitiv zum allgemeinen Wortschatz.

    Langer Rede kurzer Sinn – ich lasse mir doch wegen einer KI nicht den Mund verbieten 😉

  6. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Echt, magazinig? Verrückt, wieder was gelernt… das Wort ist mir so vorher nicht untergekommen. 😉

  7. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Ich finde, wir sollten nach dem „tl;dr“ jetzt ein „ig;dr“ einführen: „it’s generated; didn’t read“, um den Nutzern der AI zu zeigen, dass wir diese hingekotzten Texte nicht bereit sind zu lesen.

    Seit neuestem würde ich noch den Punkt hinzufügen, dass die AIs sich neue spannende Interpunktionsregeln ausgedacht haben. Immer häufiger lese ich in Aufzählungen Kommata vor dem letzten „und“, wie es im Englischen mit dem Oxford-Komma funktioniert.

  8. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Haha, japs.
    Und oh, das habe ich noch nicht gesehen… im Englischen bin ich ja Team Oxford-Komma, aber da darf es denn auch bitte bleiben.
    (Wobei das möglicherweise auch so ein Kandidat ist, der menschengemacht aus dem Englischen übernommen wurde… so wie die Großschreibung im ersten Satz nach der Anrede. Irghs.)

  9. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Das ist alles veraltet. man erkennt sie nicht mehr.

  10. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Wenn die Prompts richtig gut waren, möglicherweise nicht – aber anhand meiner Beispiele zeige ich ja ganz viele Indizien auf, die sich massenweise in aktuellen Texten finden lassen.

  11. 14. Dezember 2025
    Antworten

    Klasse Zussammenfassung! Vieles kannte ich bereits, aber auch viel neues dabei. Bookmark-Kandidat 🙂

  12. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Danke dir!

  13. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Es kommt noch ein Phänomen dazu. Da das Internet und Social Media (inklusive Kommentare) inzwischen mit (schlechten, unredigierten) Texten aus dem Sprachautomaten überschwemmt sind, führt das dazu, dass Menschen, die zuvor für schönes Deutsch bekannt waren, nun ebenso beispielweise die Floskeln aus der KI in ihren Sprach- und Schriftgebrauch übernehmen. Das betrifft sogar Texter (m/w), die sich von Mitbewerbern dadurch abgrenzen, eben keine KI zu verwenden.

  14. 15. Dezember 2025
    Antworten

    Puh, ja… einfach auch, weil man sich als Gewohnheitstier solche Ausdrücke oft auch unbewusst aneignet.

  15. 18. Dezember 2025
    Antworten

    Ich arbeite grundsätzlich ohne KI, da Sprache in Wort und Schrift Kommunikationsmittel ist – ich erkenne den Sinn darin nicht. Zugegeben, was da Satzzeichen angeht, mach ich oft nach Gefühl – aber hey, bin halt ich.

  16. 17. Dezember 2025
    Antworten

    Was die zunehmende Angleichung im Stil und Tonfall über viele Webseiten hinweg und den damit einhergehenden Verlust von Kreativität, Diversität und Individualität angeht: Dem kann man – auch mittels KI – entgegentreten.

    Natürlich ist es ist immer ziemlich blöd das eigene Projekt in so eine Diskussion einzubringen. Aber da es in der Diktion fast ausschließlich auf AI (steht in diesem Fall für Animal Intelligence) setzt, sei hier mal drauf verwiesen und ich hinterlasse ganz ungeniert meine Webadresse in diesem Kommentarfeld.

  17. 18. Dezember 2025
    Antworten

    Ja, da gibt es ein paar Dinge, die einfach auffallen. Danke für die hilfreiche Zusammenstellung. Und auch interessant, wie manche Dinge auf Deutsch noch speziell sind.

    Ansonsten fand ich dieses Video hier auch informativ und unterhaltsam: https://youtu.be/9Ch4a6ffPZY

    Und ich halte es mit Kerstin, wenn ich merke, dass ein Blogpost mit KI geschrieben wurde, lese ich nicht weiter. Der Person war ich den Aufwand des Selberschreibens nicht wert, warum sollte ich dann die Energie reinstecken, ihn zu lesen?

    „ig:dr“ werde ich mir merken 😉

    Liebe Grüße
    Angela

  18. 22. Dezember 2025
    Antworten

    Genau – und wenn halt schon der ganze Beitrag offensichtlich von KI verfasst wurde, dann frage ich mich halt auch, wem ich da den Kommenatr hinterlasse… am Ende redet man da bloß mit Chatty für die Katz‘.

  19. 22. Dezember 2025
    Antworten

    Haha, ich hasse den Gedankenstrich schon langsam xD ich schreibt den immer um, ja ich lass meine texte Korrigieren und ständig haut es da die Gedankenstriche rein, hab die KI schon dezent beleidigt deswegen XD (soviel zu die lernt hahaha bei mir vergisst sie das immer dass ich sie deswegen anbölke das zu lassen). Aber ich muss mich Outen, in Beiträgen gendere ich tatsächlich meistens (wenn ich es nicht vergesse) mit : und in den kommentaren vergesse ich es dann aber wieder xD
    Das was du am ende erklärst mache ich tatsächlich so und muss oft lachen, was der da wieder für ein scheiß geschrieben hat. Ich will ja eignetlich nur dass es meine texte korrigiert aber sie werden ständig umgeschrieben grausam.

  20. 22. Dezember 2025
    Antworten

    Vielleicht kommt Chatty ja so allmählich in die Pubertät und pfeift auf Anweisungen. 😀

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