Blog oder Social Media?

Blog oder Social Media? Warum Instagram nicht reicht

Wenn du mit deinem Business nachhaltig online sichtbar werden möchtest, dann brauchst du deine eigene Webseite mitsamt Blog als Home Base. Social Media kann – und darf! – eine wunderbare Ergänzung sein, aber es sollte niemals das Fundament deines Marketings darstellen.

Vor einem Blog schrecken viele Gründer:innen erstmal zurück und vertagen das auf „später…“, ein Instagram-Kanal wird aber schnell gestartet. Gleichzeitig machen etliche Blogger ihrem Ärger über Meta Luft, berichten vom Löschen ihrer Accounts bei Instagram und Facebook oder überlegen, wie sie ihr Business unabhängiger von Meta führen können.

Was Social Media gut kann (und was nicht)

Die sozialen Medien komplett zu verteufeln, bringt dich und dein Business nicht weiter – ein Blog alleine hat es schwer, gerade wenn du noch am Anfang stehst und nicht gut vernetzt bist. Social Media kann dir in Sachen Sichtbarkeit & Motivation durchaus einen richtig guten Boost geben, aber es ist gefährlich, dich beim Marketing einzig und allein darauf zu verlassen.
Eine strategische Mischung aus beiden Welten ist am cleversten!

Ich nutze selbst Instagram, einmal für die @bloghexe und dann noch für meinen persönlichen Account @lieblingsalltag. Ich lese auf LinkedIn mit, bleibe dort mit ehemaligen Kollegen in Kontakt und diskutiere über Fachbeiträge.
Ins Fediverse habe ich leider noch nicht so richtig einen Einstieg gefunden, aber das steht zumindest auf meiner To-do-Liste (deswegen habe ich mir einen Account bei Mastodon erstellt).

Die sozialen Medien haben ihre Daseinsberechtigung, und es kann dort unglaublich verbindend, kreativ und auch motivierend sein. Denn auf Insta & Co. bekommst du ganz viel mit vom Leben der anderen, wurschtelst nicht so alleine im gefühlt luftleeren Raum vor dich hin. Das ist verdammt hilfreich und das solltest du auch unbedingt mitnehmen, wenn es dir gut tut. 🫶

Aber immer wieder sehe ich Soloselbstständige, die nahezu ihre komplette Zeit und Energie in eine Plattform stecken, die ihnen halt gar nicht gehört – und gleichzeitig keine eigene inhaltliche Basis aufbauen. Ihre Webseite? Besteht nur aus einer Handvoll Texte, die seit drölfzig Jahren nicht mehr aktualisiert wurden. Mit etwas Glück gibt es vielleicht sogar einen Blogbereich, aber auch da rollt oft nur der berühmte Heupuschel durchs Bild.

Social Media ist geliehenes Land

Dich nur auf Social Media zu verlassen, ist verdammt riskant!

Wenn dein Marketing beispielsweise ausschließlich oder überwiegend auf Instagram stattfindet, dann bewegst du dich dabei permanent auf geliehenem Boden. Du darfst ihn nutzen, du darfst ihn gestalten mit den Werkzeugen, die man dir zur Verfügung stellt, du darfst dort sichtbar sein.
Aber das Grundstück gehört dir nicht und du darfst nicht einmal selber entscheiden, was du da baust oder wer zu dir kommt. Vielleicht wirst du abrupt enteignet. Sogar die Umgebung drumherum kann sich schlagartig verändern! Heute liegt dein Business noch in einer belebten Fußgängerzone, aber über Nacht kann daraus plötzlich ein popeliger Trampelpfad am A*** der Welt werden.

Das ist kein Katastrophendenken, sondern alles so schon passiert:

  • Der Algorithmus kann sich ändern (weißt du noch, als alle plötzlich wie wild Reels produzieren mussten?).
  • Deine Reichweite kann über Nacht einbrechen (weil du kein Geld für Ads zahlen willst).
  • Dein Account kann gesperrt werden (was Meta ziemlich willkürlich tut, und da gibt es dann auch keinen Ansprechpartner, der schnell hilft).
  • Die Plattform kann ihre Ausrichtung verändern, politisch wie wirtschaftlich (das hatten wir bei Twitter / X).
  • Oder sie verliert schlicht an Relevanz, was wir in den letzten Jahren ja schon bei verschiedenen Netzwerken beobachten konnten.

Auf all das hast du nullkommanull Einfluss.

Tu dir und deinem Business einen Gefallen und mach dich bitte nicht komplett abhängig von einer Infrastruktur, die außerhalb deiner eigenen Kontrolle liegt und die ganz andere Interessen verfolgt als du selber.

Die Social Media-Plattformen wollen nicht, dass dein Business wächst. Sie wollen, dass sich möglichst viele Menschen möglichst lange auf der Plattform aufhalten. Du lieferst den Content, der sie dort hält.
Aber das ist nicht dein Ziel! Du willst, dass die Leute bei dir kaufen. Und das passiert nicht auf Social Media.

Deine Webseite ist dein Zuhause

Deine Webseite dagegen gehört dir. Deine Domain, dein Webhosting, deine Inhalte, dein Layout – das ist wirklich deins!

Klar, auch hier nutzt du fremde Infrastruktur und Technologien. Du musst dir ja selbstverständlich keinen wuchtigen Serverschrank ins Wohnzimmer stellen und dir auch deine Domain nicht selber klöppeln. 😅
Aber du bezahlst mit Geld dafür wie für jede andere Dienstleistung und wenn du mit dem Anbieter nicht mehr zufrieden bist, kannst du einfach umziehen und deinen Content komplett mitnehmen. All deine Beiträge, all die Abonnenten deines Newsletters – dein gesamtes Business. Denn das alles gehört dir!
Auf Social Media geht das nicht.

Niemand bestimmt auf deiner Webseite über deinen Kopf hinweg, ob dein wichtigster Artikel heute angezeigt wird oder nicht. Du kannst frei entscheiden, was wo wie dargestellt wird. Deine Beiträge können so lang oder so kurz sein, wie du möchtest. Deine Bilder können jedes beliebige Format haben und müssen nicht erst immer quadratisch sein und dann plötzlich in 4:5.

Ein Blogartikel verschwindet auch nicht nach ein paar Stunden unter einer dicken Staubschicht. Er wird über Monate und Jahre hinweg gefunden von Suchmaschinen und mittlerweile auch von KI-Bots. Und ja, ich sehe das in meinen eigenen Statistiken immer wieder: ältere Artikel generieren kontinuierlich richtig viele Zugriffe, obwohl ich sie nicht aktiv bewerbe.

Google indexiert jetzt auch Instagram… und trotzdem bleiben Blogs stärker

In letzter Zeit höre ich immer wieder das Argument, „Aber Google findet doch mittlerweile auch Instagram-Posts!“

Das stimmt. Spielt aber trotzdem keine große Rolle. Judith hat dazu einen spannenden Artikel geschrieben: Google indexiert jetzt auch Instagram-Posts: Warum dein Blog trotzdem besser rankt.

Der entscheidende Punkt ist nämlich: nur weil etwas indexiert wird, also rein technisch durchsucht werden kann, heißt das noch lange nicht, dass es gleichwertig rankt.

Ein ausführlicher Blogartikel mit klarer Struktur, Zwischenüberschriften, internen und externen Verlinkungen, Kontext, persönlichen Erfahrungswerten und wiederkehrenden Themenclustern sendet nämlich ganz andere Signale an Suchmaschinen (und mittlerweile auch an KI-Systeme) als ein Social-Media-Post.

Suchmaschinen versuchen, die bestmöglichen Resultate für eine Anfrage zu liefern. Dafür müssen sie herausfinden, wer denn wirklich gescheite Inhalte liefert – und wer vielleicht nur KI-Grütze raushaut. Um diese Expertise einer Webseite bzw. Marke oder Person einzuordnen, schauen Suchmaschinen auf inhaltliche Tiefe und einzigartigen Content, auf thematische Konsistenz, auf externe Verlinkungen und somit Relevanz.

All das lässt sich auf deiner eigenen Webseite viel, viel umfassender darstellen als auf Social Media. Hier kannst du verschiedene ausführliche Expertenartikel veröffentlichen, hier kannst du die Fragen und Probleme deiner Wunschkund:innen aufgreifen, du kannst Querverweise zu anderen Beiträgen einbauen oder mit verschiedenen Formaten experimentieren vom klassischen Text über FAQs bis hin zu Podcasts – alles verlinkt und gebündelt auf deiner Webseite.

Ja, es wird zunehmend wichtig, Suchmaschinenoptimierung ganzheitlich zu denken und neben der eigenen Webseite auch verschiedene Präsenzen auf anderen Plattformen miteinzubeziehen. Taucht jemand neben der eigenen Webseite zudem konsistent bei Insta & Co. auf, kann das als ein weiteres Indiz für Authentizität und Autorität gewertet werden.
Aber Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt deine eigene Webseite!

Nutze Social Media als Verstärker, nicht als Fundament

Wie gesagt: ich bin absolut nicht dafür, Social Media links liegen zu lassen und sich schmollend ins stille Blogkämmerlein zurückzuziehen.

Aber ich empfehle dir dringend, die Reihenfolge umzudrehen.

Nicht: „Was poste ich heute auf Instagram?“
Sondern: „Was möchte ich wirklich sagen – und wo liegt dieser Gedanke in voller Länge, wo teile ich ihn in Snippets?“

Dein Blog ist der Ort für deine vollständigen Gedanken! Hier darfst du ausholen, Zusammenhänge erklären, Dinge sauber herleiten, Beispiele einbauen, vielleicht sogar ein kleines bisschen abschweifen – und am Ende steht ein Text, der Substanz hat und Persönlichkeit. Ein Text, der bleibt.

Erst danach kommt Social Media ins Spiel.

Dann kannst du nämlich aus einem einzigen fundierten Blogartikel locker-flockig gleich mehrere Posts fabrizieren. Du kannst einzelne Abschnitte zuspitzen, Zitate herausziehen, einen Gedankengang in ein Karussell packen oder eine Kernaussage als Impuls teilen. Aber die Quelle bleibt dein Blog.

Das fühlt sich komplett anders an – versprochen!

Du produzierst nicht mehr ständig neue Häppchen, die ruckzuck im digitalen Nirwana verschwinden, sondern schöpfst aus einem wachsenden Archiv. Dein Content arbeitet für dich weiter, anstatt dass du permanent für deinen Content arbeiten musst.

Und japs, das ist langfristig deutlich entspannter. 🏝️

Warum so viele trotzdem nur auf Instagram setzen

Trotzdem ist es völlig nachvollziehbar, dass viele Soloselbstständige zuerst – oder ausschließlich – auf Instagram setzen. Es ist halt einfach niedrigschwellig und super einfach: Du brauchst kein Hosting, kein Layout, keine ewig langen Texte, keine Gedanken über interne Verlinkungen und SEO und weiß der Geier nicht was alles. Du lädst ein Bild hoch, schreibst ein paar Zeilen, fertig.

Und vor allem bekommst du sofort Feedback.
Likes. Kommentare. Nachrichten. Reposts.
Das fühlt sich verdammt gut an!

Bloggen ist nachhaltig und baut Vertrauen auf

An einem Blogartikel hingegen schreibst du deutlich länger. Dann endlich veröffentlichst du ihn – und nix passiert. 😐 Zumindest nichts Sichtbares. Keine Push-Nachricht plöppt irgendwo auf, kein Applaus kommt, keine Herzchen fliegen.
Bis die ersten Kommentare eintreffen, dauert es oft Stunden und, Hand aufs Herz, gerade zu Beginn bekommst du vielleicht auch einfach gar keinen Kommentar. Autschn.

Dafür passiert im Hintergrund etwas, das deutlich nachhaltiger ist als ein paar Herzchen am Veröffentlichungstag. Versprochen! Ein Blogartikel ist nämlich kein einmaliges „Event“. Hier liegt kein Algorithmus auf der Lauer, wie oft er in den ersten Stunden nach dem Erscheinen gelesen und geteilt wird, um anhand dessen über Viralität oder ewige Unsichtbarkeit zu entscheiden (talkin‘ about you, LinkedIn! 🧐).

Ein Blogartikel ist kein Strohfeuer, das kurz hell auflodert und dann wieder erlischt. Er ist etwas, das stehen bleibt. Er kann heute gelesen werden – oder erst in ein paar Wochen. Dann ist aber noch genauso gut wie heute! Vielleicht verlinkt ihn jemand, vielleicht landet er in einer Lesezeichen-Sammlung, vielleicht taucht er bei einer ganz konkreten Suchanfrage auf, wenn jemand genau nach diesem Thema sucht.

Und genau das ist der Unterschied: dein Artikel ist da. Auffindbar. Zitierbar. Verlinkbar. Er verschwindet nicht im Feedstrudel.

Mit jedem neuen Artikel wächst deine Webseite. Deine Themen verdichten sich, dein Expertenkoffer wird voller. Deine Positionierung wird reifer. Außenstehende – und ja, auch Suchmaschinen und KI-Systeme – erkennen nach und nach, wofür du stehst und in welchem Bereich du wirklich etwas zu sagen hast. Sie sehen: ahh, hier schreibt jemand regelmäßig über genau dieses Thema! Mit Substanz, mit Zusammenhängen, mit eigenen Ansichten und Erfahrungen und ganz offensichtlich mit Ahnung von der Materie.

Während du auf Social Media ständig neu anschieben musst und insgeheim auf einen viral gehenden Zufallstreffer hoffst, baut dein Blog Stück für Stück Reichweite auf, die nicht nach 48 Stunden wieder verpufft.

Und das Beste daran? – Die Menschen, die über einen Blogartikel zu dir kommen, sind oft ganz andere als die, die mal eben durch ihren Feed scrollen. Sie haben ein konkretes Problem, eine konkrete Frage, für die sie aktiv nach einer Lösung gesucht haben.

Das sind keine „Oh, nett!“-Likes. Das sind potenzielle Kund:innen mit echtem Bedarf.
Das ist ein riesiger Unterschied!

Social Media belohnt dich kurzfristig emotional und erzeugt Aufmerksamkeit.
Ein Blog erzeugt Vertrauen und belohnt dich langfristig strategisch.
Denn am Ende kaufen wir bei Menschen, deren Expertise wir vertrauen.

Beides zusammen ist ein Dreamteam! 💖

Ideen entstehen nicht aus dem Nichts

Ganz oft höre ich an dieser Stelle ein Seufzen: „Ich würde ja eigentlich auch bloggen… aber ich habe keine Themen.“ 😶

Und ich verstehe das total! Vor so einem leeren Editor kann man sich ziemlich klein und mutterseelenallein fühlen. Auf TikTok, Instagram & Co. fliegen ja häufig Trends und Hooks durch die Gegend, die zum Aufgreifen und Nachmachen einladen. Aber im Blog?!

Keine Angst! Gute Blogthemen entstehen nicht aus kreativer Magie, sondern aus deinem Alltag. Aus Fragen, die dir immer wieder gestellt werden. Aus Missverständnissen, die du ständig aufklärst. Aus Dingen, bei denen du innerlich denkst: „Warum weiß das eigentlich keiner?“

Genau da setzt auch mein Kurs Ideenzauber an: fürs Bloggen musst du dir nämlich nicht krampfhaft irgendetwas ausdenken. Ich zeige dir, wie du ganz systematisch Themen ableitest, die zu dir und deinem Business passen und deine Wunschkund:innen wirklich interessieren!

Ideenzauber

Es ist kein „Blog vs. Social Media“

Am Ende geht es gar nicht um „Blog oder Social Media?“, sondern um etwas ganz anderes: um die nachhaltige Verantwortung für dein Business und dein Wohlergehen.

Möchtest du deine komplette Sichtbarkeit in die Hände eines Konzerns legen, der ganz andere Ziele verfolgt als du? Oder möchtest du dir ein eigenes Fundament schaffen, auf dem du unabhängig stehen kannst?

Social Media darf laut sein, schnell, spielerisch und verbindend. Es darf dir Spaß machen, es darf dich inspirieren, es darf dir das Gefühl geben, nicht alleine unterwegs zu sein.

Aber dein Blog ist dein Zuhause. Der Ort, an dem deine Inhalte vollständig liegen. An dem deine Expertise nachhaltig sichtbar ist, auch dann noch, wenn der nächste Algorithmus-Schwung alles durcheinanderwirbelt.

Es geht nicht um ein Entweder-oder. Und es geht auch nicht darum, Social Media schlechtzureden. Es geht um die Frage, worauf dein Business basiert und wie du Risiken minimieren kannst und ja, auch darum, was dir wirklich Spaß macht und was nicht.

Nutz die sozialen Medien so, wie es sich für dich gut anfühlt!

  • Hast du Spaß am Erstellen von Reels? – Dann los! Nutz die Möglichkeiten und tob dich aus!
  • Oder setzt es dich unter Druck? – Dann lass es.
  • Scrollst du gerne durch deinen Feed, weil dich das inspiriert? – Nur zu!
  • Findest du das aber eigentlich nervtötend und du machst es nur, um pflichtschuldig ein paar Likes und Kommentare zu verteilen? – Erspar es dir.

Wenn Social Media dein einziger Marketingkanal ist, dann bist du darauf angewiesen, dort permanent aktiv zu sein. Denn du musst aktiv sein, um sichtbar zu sein. Du musst posten, damit etwas passiert. Du musst hoffen, dass der Algorithmus mitspielt, und du musst dich an die Regeln dieser Plattform halten (und die ändern sich ja durchaus auch gern mal einfach so).

Wenn deine Webseite hingegen deine Basis ist, dann verschiebt sich das Verhältnis. Dann ist Social Media nicht mehr der Ort, an dem 24/7 immer etwas passieren muss, sondern einfach ein weiterer Kanal, der Menschen zu dir führt. Und wenn du mal keine Zeit und Energie hast? Dann bricht der Traffic auf deiner Webseite trotzdem nicht komplett ein, denn deine Blogartikel arbeiten weiter für dich.

Ich sehe das bei mir selber – ich habe weder die Zeit, noch die Lust, rund um die Uhr auf Social Media herumzuturnen. Klar denke ich mir, upsi, da könnte mehr passieren… aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Und im Zweifelsfall investiere ich die lieber in etwas, das sich nicht nur kurzfristig auszahlt.
Deswegen tippe ich gerade an diesem Artikel! Vielleicht komme ich nach dem Veröffentlichen noch dazu, ihn zu teilen (ich nehme es mir zumindest immer vor) – vielleicht aber auch nicht. Und das ist okay.

Wo teile ich meine Beiträge denn eigentlich?

Spannend ist ja die Frage, wo meine Links tatsächlich geklickt werden und wo sich das Teilen lohnt.

Die meisten Aufrufe meiner Blogs kommen ganz klar über Suchmaschinen, gefolgt von Verlinkungen auf anderen Webseiten. Social Media spielt- wenn man es nüchtern betrachtet – eine deutlich kleinere Rolle.

Das ist zum Teil sicher so ein klassisches Henne-Ei-Ding: Wenn ich meine Artikel nur sporadisch teile, kann darüber natürlich auch kein großer Traffic entstehen. Gleichzeitig darf man aber nicht vergessen, dass Plattformen wie Instagram oder Facebook gar kein großes Interesse daran haben, Menschen nach draußen zu schicken. Externe Links sind gar nicht oder nur begrenzt möglich oder werden vom Algorithmus stiefmütterlich behandelt.

Für die Bloghexe nutze ich Instagram deshalb vor allem als Sichtbarkeitskanal innerhalb der Plattform. Ich bereite Bloginhalte als Beiträge oder Karussells auf, um präsent zu bleiben und meine Themen dort sichtbar zu machen. Der direkte Traffic ist dabei eher ein Bonus – mir geht es mehr um den Wiedererkennungswert und Positionierung.

Pinterest sehe ich etwas anders. Für mich ist das weniger Social Media, als vielmehr eine visuelle Suchmaschine – und da zeigt sich sehr deutlich, wie langlebig guter Content sein kann. Die Pins vom Lieblingsalltag bringen teilweise noch Jahre später zuverlässig Aufrufe. Das motiviert mich, dort eigentlich mehr zu machen (man kennt’s 😅).

Facebook, Threads oder Mastodon spielen aktuell eine kleinere Rolle. Meine Zeit ist, wie gesagt, begrenzt und ich investiere sie lieber in Inhalte investiere, die langfristig Wirkung entfalten.

Unterm Strich bin ich also Bloggerin mit Herz und Seele – Social Media ist für mich ein Sahnehäubchen.


Mit diesem Artikel nehme ich teil am Bloggerschnack, unserer monatlichen Blogparade im Bloghexen-Bloggerforum. Diesen Monat ging es um das Thema „Blog vs. Social Media“ – dort findest du auch die Beiträge der anderen verlinkt. 💛

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