Hosting für Blogs bei All-Inkl

Wohin mit dem Blog? 20 Jahre Hosting bei All-Inkl

Dein Blog benötigt ein Zuhause, quasi ein Stückchen Land im Internet, auf das du ihn bauen kannst. Für dieses sogenannte Webhosting gibt es viele Anbieter – ich erzähle dir, worauf du bei der Wahl deines Hosters achten solltest und warum ich seit 20 (!) Jahren bei All-Inkl bin.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Webseite und deinen Blog mit WordPress zu betreiben und nicht über ein Baukastensystem wie beispielsweise Jimdo, dann brauchst du dafür Webspace: hier lädst du die WordPress-Software hoch, hier speicherst du deine Inhalte, hierhin führt die Adresse deiner Webseite.

Anbieter für Webspace – sogenannte Webhoster – gibt es wie Sand am Meer. Gerade zu Beginn, wenn dir die ganzen Fachbegriffe wie SSL, FTP oder Datenbank noch vorkommen wie böhmische Dörfer, kann die Entscheidung da erstmal überfordernd wirken. Am Ende dieses Beitrags bist du schlauer, versprochen! 😊

Bei den mit einem Sternchen * gekennzeichneten Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links, d.h. ich erhalte eine kleine Provision, wenn du darüber etwas kaufst. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis.

Worauf kommt es bei einem Webhoster an?

Mit diesem Artikel möchte ich dir eine Orientierungshilfe an die Hand geben: was ist wichtig? Was brauchst du und was ist überflüssig, und was darf der ganze Spaß kosten?

Ich berichte dir aus erster Hand von meinen Erfahrungen mit All-Inkl*, weil ich dort seit vielen Jahren sehr zufrieden bin. Über Bekannte und Kunden habe ich aber auch andere Anbieter näher kennengelernt.

Ein eigener Server oder Webspace?

Du brauchst in der Regel keinen eigenen Server, sondern nur Webspace / shared hosting. Das bedeutet, du teilst dir einen Server mit anderen Kunden – so wie eine Mietwohnung in einem Mehrparteienhaus. Dadurch zahlst du weniger und musst dich auch nicht um die Wartung des Servers kümmern.

Ein eigener Server ist nur nötig, wenn deine Seite wirklich sehr, sehr viele Aufrufe gleichzeitig hat (oder wenn du einfach Spaß an Nerdkram hast und dich näher mit der Serveradministration beschäftigen möchtest 😀 ).

Stabilität: deine Webseite sollte einfach funktionieren

Fangen wir mal mit dem Offensichtlichsten an: deine Webseite sollte erreichbar sein, und zwar möglichst immer.

Ein guter Webhoster sorgt dafür, dass

  • deine Seite nicht ständig „weg“ ist
  • Updates und Wartung im Hintergrund laufen
  • deine Seite nicht abschmiert, wenn du mal mehr Besucher hast

Gerade wenn du selbstständig bist, ist deine Webseite oft der erste Kontaktpunkt für potenzielle Kunden. Eine Seite, die nicht lädt, wirkt leider schnell unprofessionell – egal, wie gut dein Angebot ist.

Geschwindigkeit: niemand wartet gern

Du kennst das selber, wenn etwas lääädt und lääääääädt… zack, entnervt weggeklickt. 😩
Langsame Webseiten verlieren Leser – und Kunden.

Zu einem Großteil beeinflusst du die Geschwindigkeit deiner Webseite zwar selber dadurch, wie viele und wie große Bilder beispielsweise geladen werden müssen oder wie gut deine Seite programmiert ist (WordPress ist hier ziemlich gut!). Aber auch der Server spielt eine wichtige Rolle. Ein flotter Server gleicht es aus, wenn du viele Fotos in deinen Beiträgen einbindest – aber auf einem lahmen Server rödelt auch die minimalistischste Seite hoffnungslos vor sich hin.

Bei einem guten Hoster lädt deine Seite zügig, ohne dass du dich tief in die Technik einarbeiten musst. Du brauchst dafür kein High-End-Paket. Für Blogs und kleinere Business-Webseiten reicht ein solides Webhosting vollkommen aus.

Support: halloooo, ist da jemand…?!

Irgendwann passiert es: ein Update zickt und haut deine Seite k.o., Mails kommen nicht mehr an oder du hast aus Versehen etwas gelöscht (upsi :D).

Dann willst du keine anonyme Tickethölle, sondern Menschen, die dir zeitnah und verständlich antworten, nicht genervt sind und dir kompetent weiterhelfen können. Wenn du im Englischen nicht so fit bist, dann solltest du auch auf Deutsch mit ihnen kommunizieren können.

Serverstandort & DSGVO: muss der Server in Deutschland stehen?

In Sachen Datenschutz und Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) spielt es eine Rolle, wo die Daten deiner Webseite physisch liegen. Denn das betrifft nicht nur deine eigenen Inhalte, sondern auch Informationen über die Menschen, die deine Webseite aufrufen.
Ein Serverstandort in Deutschland – oder zumindest innerhalb der EU – ist sehr sinnvoll.

Für die DSGVO ist entscheidend, wo die personenbezogenen Daten verarbeitet werden, welches Recht dabei gilt und ob dein Hoster einen sogenannten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) anbietet. Dieser Vertrag regelt, was der Hosting-Anbieter mit den Daten deiner Webseitenbesucher tun darf und was nicht und ist rechtlich verpflichtend, sobald du personenbezogene Daten verarbeiten lässt (was bei Webseiten praktisch immer der Fall ist, allein schon aus technischen Gründen).

Server, die innerhalb der EU stehen, unterliegen grundsätzlich der DSGVO. Das ist schon mal eine gute Basis. Server in Deutschland machen es allerdings besonders unkompliziert, weil hier deutsches Datenschutzrecht gilt, keine problematischen Drittlandübertragungen nötig sind und deutlich weniger rechtliche Grauzonen entstehen.

Features & Fachbegriffe: was brauchst du und was ist das eigentlich?

Wenn du dir die Angebote fürs Webhosting anschaust, fliegen dir lauter Technikbegriffe um die Ohren.
Keine Angst davor! Hier habe ich dir die wichtigsten Dinge mal in Alltagssprache übersetzt:

  • Webspace
    → der Speicherplatz für deine Webseite
  • Datenbank ( bspw. MySQL / MariaDB)
    → dort liegen deine Inhalte (Texte, Einstellungen, Kommentare)
    Welche Variante es ist, ist für dich wurscht, WordPress kommt mit beiden klar.
  • FTP
    → eine Art „Dateizugang“, um Dateien hoch- oder runterzuladen
    (meist brauchst du das im Alltag gar nicht)
  • SSL-Zertifikat
    → sorgt für Sicherheit, damit deine Seite über https:// und nicht nur http:// aufrufbar ist und das kleine Schloss im Browser angezeigt wird
    → heute absoluter Standard und Pflicht
  • Domain
    → die Adresse deiner Webseite (also beispielsweise bloghexe.de)
    → eine *.de-Domain ist sinnvoll für eine deutsche Webseite
  • E-Mail-Postfach
    → damit du dir eine professionelle E-Mail-Adresse mit deiner eigenen Domain einrichten kannst (IMAP und POP3 sind die Standards hierfür)

Wenn ein Hoster WordPress-tauglich ist (und das sind fast alle großen Anbieter), musst du dich um diese Dinge nicht aktiv kümmern.
Auch so etwas wie eine Traffic-Flatrate, mehrere GB Speicherplatz und dass auf den Servern PHP und andere Programmiersprachen laufen, sind absolute Standards.

Skalierbarkeit: darf’s ein bisschen mehr sein?

Gerade zu Beginn reicht in der Regel die einfache Variante eines Webhosting-Tarifs vollkommen aus.

Im Laufe der Zeit wird deine Webseite wachsen und bekannter werden. Damit steigen auch deine Zugriffszahlen!

Grundsätzlich kommen die meisten Anbieter auch mit größeren Besuchermengen klar, weil die sich meistens über den ganzen Tag verteilen. Tricky wird es, wenn sehr viele Leute gleichzeitig deine Webseite aufrufen – beispielsweise, wenn du in einem Live-Call einen Link zu einem Angebot postest oder wenn bei dir zeitlich begrenzte Aktionen laufen. Da kann es durchaus schon mal passieren, dass der Server in die Knie geht und deine Seite nicht mehr lädt. Das ist natürlich der Super-GAU! 😵

Vielleicht möchtest du irgendwann auch eine zweite Webseite an den Start bringen oder ein Forum, sodass du mehrere Domains brauchst, mehrere Datenbanken und so weiter?

Idealerweise kannst du bei deinem Webspace-Anbieter problemlos in anspruchsvollere Pakete wechseln, sobald das nötig wird.

Nachhaltigkeit & Werte (ja, auch das zählt)

Webseiten verbrauchen Strom.
Ich finde es gut und wichtig, wenn ein Hoster verantwortungsvoll damit umgeht und auf Ökostrom setzt.

Wo hoste ich meine Projekte?

Es ist ja verrückt, wie die Zeit verfliegt. Am Wochenende habe ich Lorenzo von Lorenzos Welt geholfen, seinen Blog auf einen anderen Server umzuziehen. Das neue Zuhause seines Blogs liegt beim Hoster All-Inkl*, bei dem auch ich schon quasi von Anfang an mit all meinen Projekten bin. Wie lange dieses „von Anfang an“ eigentlich genau ist, habe ich gerade selber nochmal nachgesehen und denn gleich mal die virtuelle Pulle Sekt knallen lassen:

20 Jahre bei All-Inkl

20 Jahre. Zwan-zig! Irre. 🍾

Wo sonst hat man denn bitte in der heutigen Zeit noch 20 Jahre lang irgendwo einen Vertrag?

Das war damals sogar einer der ersten Verträge, die ich – mit jungen 18 Jahren – überhaupt abgeschlossen hatte. Echtes Geld für etwas in diesem Internet, das war eine große Sache! 😅

Damit konnte ich damals endlich den kostenlosen Webspaces auf Wiedersehen sagen, die sich über mehr oder weniger aufdringliche Werbeeinblendungen und PopUps finanzierten. Ein Schritt in Richtung Professionalität, den ich nie bereut habe.

Bei All-Inkl habe ich nicht nur die Bloghexe zu liegen, sondern auch das Bloghexen-Bloggerforum, meinen persönlichen Blog Lieblingsalltag sowie einige weitere Projekte.

Im Laufe der Jahre habe ich das ein oder andere Mal das Paket gewechselt, von Privat zu Privat Plus und schließlich zu Premium. In diesem Tarif bin ich jetzt schon eine ganze Weile und nach wie vor sehr zufrieden. Je größer das Paket, desto weniger Kunden teilen sich einen Server, desto mehr Features bekommt man und desto mehr Domains sind inklusive, aber desto mehr zahlt man natürlich auch.

À propos zahlen: die Preise bei All-Inkl finde ich wirklich in Ordnung. Mein Premium-Tarif kostet mich rund 10€ im Monat, dabei sind 10 Domains bereits inklusive. Für jede weitere .de-Domain zahle ich rund 10€ jährlich.

Der Support antwortet schnell und kompetent, das ist ja auch immer wichtig. Ich entsinne mich, dass ich mir vor vielen Jahren mal spät nachts meine Datenbank komplett zerschossen hatte (sowas passiert natürlich immer genau dann, wenn man kein Backup erstellt hat, gelle? 🫠). Dezent panisch schrieb ich dem Support – und direkt am nächsten Morgen hatten sie mir schon ein Backup eingespielt. Puuuuh!

Der Serverstandort von All-Inkl ist in Deutschland: die Server stehen in Dresden. Dass All-Inkl zu 100% auf Ökostrom setzt, finde ich persönlich ebenfalls wichtig.

Daher empfehle ich All-Inkl* immer gern meinen Kunden und natürlich auch dir. 🙂

    2 Kommentare

  1. 21. Januar 2026
    Antworten

    Ich teile deine Empfehlung, ich bin da seit 13 Jahren

  2. 21. Januar 2026
    Antworten

    Oh, das ist wirklich toll geschrieben! 👍

    Ich war von August 2020 bis Mai 2023 ebenfalls bei All-Inkl, weshalb mein erneuter Umzug jetzt wie ein Nach-zuhause-kommen war. Ich teile deine Erfahrungen absolut. Außerdem frage ich mich immer noch, warum ich damals überhaupt weggegangen bin. Das war im Nachhinein ein großer Fehler. Aber wie dem sei, ich bin nach dem Umzug trotz der Startschwierigkeiten erneut sehr glücklich und zufrieden bei All-Inkl.

    Und vielen Dank noch einmal für deine Hilfe und Erwähnung bzw. Verlinkung. 🙏🤗

    Übrigens habe ich mir das neue KAS inzwischen auch angeschaut. Das sieht sehr schick aus.

    Grüße, Lorenzo 👋

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