Hoppla, beinahe wäre mir völlig entgangen, was wir heute für einen Tag haben: der 13. November ist der Tag des Bloggens!
Vielen Dank an amberlight fürs Daraufhinweisen im Bloggerforum – ohne dich wäre ich heute einfach weiter ahnungslos durch meinen Alltag gestolpert. 😄
Ein „Tag des Bloggens“ also – verrückt, was es nicht alles so gibt! Er geht zurück auf die Initiative der deutschen Bloggerin Daniela Sprung vom bloggerabc, die das Ganze 2018 angestoßen hat. Seitdem findet sich der Tag des Bloggens in der offiziellen Liste der kalendarischen Kuriositäten, die unter kuriose-feiertage.de beheimatet ist.
Warum denn ausgerechnet der 13. November?
Weil am 13. November 1990 die allererste Webseite online ging – erstellt von niemand anderem als dem legendären Tim Berners-Lee.
35 Jahre ist das mittlerweile her. Dreieinhalb Jahrzehnte, in denen sich unsere komplette Art zu kommunizieren, zu lernen und Wissen zu teilen grundlegend verändert hat. Wenn man damal drüber nachdenkt, darf einem schon mal schwindlig werden…
Und wie lange gibt es Blogs?
Blogs existieren noch nicht ganz so lang – der Begriff Weblog tauchte 1997 erstmals auf, die Kurzform Blog kam 1999 dazu. Peter Merholz prägte ihn damals mit dem Satz:
“I’ve decided to pronounce the word ‚weblog‘ as ‚wee-blog‘. Or ‚blog‘ for short.”
Und ab da ging’s los: Menschen schrieben, fotografierten, verlinkten, diskutierten wie verrückt drauflos… und formten so Stück für Stück diese offene, kreative, wunderbare Blogkultur, die bis heute rund um den Erdball existiert.
Warum ich den Tag des Bloggens wichtig finde
Der Tag soll würdigen, wie viel Austausch Blogs ermöglichen, und das kann ich nur unterstreichen.
Ohne Blogs wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich hätte wahrscheinlich weder so viel geschrieben noch so viel gelernt. Alles Mögliche habe ich durch Anleitungen und Berichte in Blogs gelernt, vom Coden bis hin zum Gemüseanbau. Diesen vielen Menschen, die ihre Erfahrungen einfach großzügig ins Netz gestellt haben, verdanke ich verdammt viel.
Deshalb ist es mir so wichtig, etwas zurückzugeben und mein Wissen ebenfalls zu teilen.
(Okay, und ja: ich bin erklärbärig veranlagt, das macht die Sache leichter. 😅)
Wer heute auch über den Tag des Bloggens schreibt:
- Britta von Briganti’s Kosmos: Linkparty zum Tag des Bloggens – Was bleibt wenn alle Posts verschwunden sind
- Herr Tommi von Jansens Pott: Kurzmeldung: Tag des Bloggens
- Lorenzo von Lorenzos Welt: Tag des Bloggens – Warum ich das Bloggen liebe und was es mir bedeutet
- Saphirija vom Weltenwanderer-Blog: Tag des Bloggens – warum ich immer noch blogge
Wenn du auch mit einem Artikel am Start bist, lass es mich wissen, dann ergänze ich dich in der Liste! 💖


7 Kommentare
Auch schön geschrieben und danke für die Verlinkung!
Wie immer sehr gerne! 🙂
Das hat ja noch unerwartet richtig Schwung bekommen – dem Forum und dir sei Dank ….
Ich glaube, in den letzten Jahren gab es nicht so viel zum Tag des Bloggens. 😀
Hey, wie cool, dass du einen ganzen Beitrag zum Tag des Bloggens gemacht hast und mich dabei erwähnt hast!
Du bringst es in deinem Beitrag auf den Punkt: Viele Menschen haben und tun es aktuell – ihr Wissen in Blogs zu teilen. Das war immer der Grund, warum es Blogs gibt und ich würde mich freuen, wenn wir das in Zeiten von Social beibehalten. Unsere Blogs sind die Unabhängigkeit, die sich andere wünschen. Damit haben wir ein echtes Pfund in der Hand und gemeinsam können wir im Netz einen Unterschied machen.
Sehr gerne, liebe Daniela!
In den letzten Monaten tut sich wieder mehr auf vielen Blogs… das ist eine sehr schöne Entwicklung.
Hallo Anne,
ich bin auch sehr überrascht, wie viele kommentiert und einen kurzen Beitrag zu dem Thema geschrieben haben. Grundsätzlich teile ich deinen Eindruck und mir ist schon vorletztes Jahr aufgefallen, dass auch international davon gesprochen wird, mehr bloggen zu wollen.
Es würde mich unfassbar freuen, wenn der Vibe aus den 2010er zurückkommt und die Leute ihre eigenen Plattformen pflegen, um KI und Social etwas entgegenzusetzen.