Yay! Der März war ziemlich cool, weil ich an mehreren spannenden Events teilgenommen habe, mit tollen Kund:innen arbeiten durfte und hinter den Kulissen einiges verbessert habe.
Aber der Reihe nach!
Claim-Workshop bei Judith
Judith Peters hat einen Workshop zum Thema Claim abgehalten. Was ist ein Claim?! – Quasi das „Motto“ deiner Webseite bzw. deines Businesses. Eine kurze Aussage, die deine Persönlichkeit und Herangehensweise ausdrückt, gerne mit einem Wortspiel oder Anspielungen. Bei Judith ist das beispielsweise „Blog like nobody’s reading“.
Auf dem Lieblingsalltag, meinem persönlicheren Zweitblog, habe ich mir mit ihren Anregungen einen neuen Claim erarbeitet: „Der Alltag ist besser als sein Ruf!“. Das prangt seit dem Redesign auch direkt auf der Startseite und drückt aus, mit welchem Gedanken ich den Blog befülle: festhalten, was den Alltag schön macht.
Hier für die Bloghexe habe ich ebenfalls an einem Claim gearbeitet. Bislang habe ich ja „Besser bloggen lernen und online sichtbar werden“, was zwar nicht verkehrt ist, einen nun aber auch nicht gerade vom Hocker reißt. 😅
Mein neuer Claim für die Bloghexe lautet… *Trommelwirbel* … Webseite? Na klar!
Ich wollte etwas, das sofort ausdrückt, was ich tue: ich nehme meinen Kund:innen die Unsicherheiten und Bauchschmerzen rund um ihre Webseite. Das Seufzen, das Zögern, das „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, und müsste doch eigentlich…“. Und ich bringe Klarheit – in die Webseite selbst, aber auch generell darin, wie sie online sichtbar sein möchten.
Hier auf der Seite steht der Claim noch nicht, weil ich sowieso einiges umbauen möchte und das dann lieber in einem Rutsch erledige. Aber innerlich ist er beschlossen. 😄
KI-Workshop & Netzwerkabend
Mit der Businessfrauen-Gruppe haben wir an einem Samstag einen Workshop zum Thema KI durchgeführt, organisiert von Ingrid und Isi. Die Wissensstände der Teilnehmerinnen waren ebenso unterschiedlich wie die Branchen, aber gerade diese Diversität hat den Nachmittag so abwechslungsreich gemacht. Das Format mit einer Mischung aus Input, Fragen, live Ausprobieren und dem gemeinsamen Teilen der eigenen Erfahrungen und Best Practices hat definitiv Spaß gemacht.
Auch zum Businessfrauenabend in einem Restaurant haben wir uns einige Tage später in einer ähnlichen Konstellation wieder getroffen, nachdem das ja im Februar ausfiel.

QuitGPT – hello (again) Claude!
Wo wir schon beim Thema KI sind: nach dem zweifelhaften Geschäftsgebaren von OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, habe ich ebenso wie Millionen andere User meinen Account gelöscht. Diese Bewegung hat sogar einen Namen – QuitGPT.
Nun möchte ich natürlich nicht KI als Ganzes boykottieren. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Anbieter da draußen – relativ schnell stand für mich fest, dass ich fortan mit Claude aus dem Hause Anthropic arbeite. Das habe ich bis vor ungefähr einem Dreivierteljahr schon mal genutzt, damals hatte ChatGPT an etlichen Stellen aber die Nase vorne.
Was soll ich sagen – mittlerweile hat Claude sich unfassbar gemausert! Es macht verdammt viel Spaß, damit zu arbeiten, und vor allem ist es auch viel effizienter und qualitativ hochwertiger. Wo Chatty gern mal vom Hundersten ins Tausendste kam, wird Claude mit einer Aufgabe tatsächlich einfach mal fertig.
Ich habe mir verschiedene Projekte angelegt und darin Skills erstellt. Da habe ich jetzt beispielsweise meine Social Media-Managerin Sophia, die aktiv wird, sobald ich ihren Namen tippe, und die dann auf eine ausführliche Liste von Anweisungen zurückgreift, die ich für sie hinterlegt habe.
Denn so sehr ich es liebe, zu schreiben und zu bloggen – einen ausführlichen Beitrag danach zu verwursten recyclen und daraus verschiedene Snippets für Social Media zu erstellen, frisst bei mir unverhältnismäßig viel Zeit und bereitet mir auch einfach wenig Spaß. Daher habe ich das jetzt weitestgehend delegiert. Die Vorschläge redigiere und verfeinere ich dann nur noch, ehe ich sie in meine Photoshop-Templates einfüge – das geht mir nämlich deutlich leichter von der Hand, als komplett bei Null anzufangen.
VGSD-Talk: die Stimme als Arbeitsinstrument
Über den VGSD, den Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschlands, in dem ich Mitglied bin, habe ich Anfang des Monats wieder an einem Talk teilgenommen. Es ging um ein sehr spannendes Thema: unsere Stimme als Arbeitsinstrument, zu dem der Sprech- und Rhetoriktrainer Joscha Bernath viele Tipps und Einblicke gab.
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich über meinen damaligen Arbeitgeber schon einmal an einem Stimm-Workshop teilgenommen und fand das wahnsinnig aufschlussreich. Wenn man nicht gerade singt, beschäftigt man sich im Alltag ja eher nicht mit seiner Stimme, allenfalls findet man sie ganz komisch, wenn man sich auf Aufzeichnungen selber hört. Wir hatten damals ein Selbstexperiment gemacht: zu Beginn es Workshops sollten wir uns einen kurzen Text ins Handy sprechen. Am Ende des Workshops nochmal den gleichen Text – der Unterschied war krass.
Tolle Kunden & Projekte
Aktuell arbeite ich mit einer Kundin im Bereich Unternehmensberatung an ihrer neuen Webseite, die richtig schick wird. 🤩
Außerdem startet bald die Arbeit mit einem Verein, hier fand das Erstgespräch vor Ort statt.
Ein zweiter Verein klärt gerade die Finanzierung. Das sind dann eher kleinere Aufträge, aber es ist mir eine Herzensangelegenheit, auch ehrenamtliche Projekte zu unterstützen und ihnen zu einer professionellen Webseite ohne Technikfrust zu verhelfen.
Webseitenerstellung vs. und Blogmentoring
Was ich in letzter Zeit im Gespräch mit Kunden und Bekannten und auch beim Blick auf meine Zugriffszahlen beobachte: die Nachfrage nach Webseitenerstellung ist deutlich größer als nach Blogmentoring. Fast alle Anfragen starten mit derselben Frage – „Ich brauche eine Webseite“ – und das Blogthema kommt erst danach, wenn überhaupt. Einige meiner Kund:innen begleite ich zwar inzwischen auch beim Bloggen, aber der Einstieg ist in den meisten Fällen die Webseite selbst. Auch über die Suchmaschinen werden die Beiträge rund um „wie geht dieses oder jenes bei WordPress?“ deutlich häufiger angefragt und gelesen.
Das ist keine schlechte Nachricht – im Gegenteil. Es zeigt mir, wo die Menschen gerade stehen, was sie akut brauchen und wo ich unterstützen kann.
Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass ein Blog mit regelmäßigen Einblicken und Hintergrundinfos eine Business-Webseite erst so richtig zum Leben erweckt und für nachhaltige Sichtbarkeit sorgt. Und auch im persönlichen Bereich ist das Bloggen ein unglaublich großartiges Hobby, mit ganz viel gesellschaftlicher Relevanz, weil Blogs ein unabhängiges Gegengewicht setzen zu den großen Social Media-Plattformen und ihren Algorithmen. Deswegen arbeite ich auch weiterhin als Blogmentorin.
Aber konsequenterweise werde ich die Nachfrage nach der Webseitenerstellung künftig auch hier im Blog stärker widerspiegeln: neben den gewohnten Themen rund ums Bloggen werden zunehmend Artikel rund um die Webseitenerstellung erscheinen – von grundlegenden Fragen wie „Was kostet eine Webseite eigentlich?“ bis hin zu praktischen Tipps rund um WordPress, Struktur, den Weg zum Launch und darüber hinaus. 💖
Mühsam postet das Eichhörnchen auf Social Media
Im Februar habe ich ja schon erzählt, dass ich müde war von Social Media und dem Gefühl, ständig mehr posten zu müssen, schneller, lustiger, … 😪
In dem Zusammenhang fand ich etliche Posts und Artikel zum Thema Quiet Creators ganz aufschlussreich.
Was für mich gut funktioniert: an Tagen, wo ich mir die Zeit dafür nehmen kann und möchte, Inhalte mit dem Support meiner oben erwähnten KI-Assistentin Sophia zumindest grob vorbereiten und ggf. sogar schon vorausplanen, damit sie an Tag x automatisch erscheinen. Das nimmt für mich ganz viel Druck raus, denn wenn in meinem Kalender aufploppt „heute auf Insta posten!“, fühle ich mich entweder wie ein sehr ideenloses Reh im Scheinwerferlicht… oder habe schlicht null Zeit, weil ich mit wichtigeren Dingen beschäftigt bin.
Dieses Vorbereiten und Vorplanen habe ich im März für den Pinterest-Account vom Lieblingsalltag so gehandhabt und das fluppte deutlich einfacher als gedacht. Für die Bloghexe habe ich das noch nicht konsequent umgesetzt, aber der Plan steht – und ich weiß jetzt, dass es für mich funktioniert.
Mut zur Sichtbarkeit: Masterclass von Susanne und Caro
Vor ein paar Tagen habe ich dann noch an einer Masterclass von Susanne Hahn und Caroline Thibault teilgenommen zu einem sehr spannenden Thema: Mut zur Sichtbarkeit.
Denn natürlich ist so ziemlich jedem Selbstständigen klar, dass man sichtbar sein muss, um seine Botschaft in die Welt zu tragen, um gefunden zu werden. Und eben nicht nur sichtbar mit der jeweiligen Expertise, sondern auch persönlich als Mensch – damit potentielle Kunden Einblicke bekommen, wie man so tickt, eine Verbindung herstellen und ein Gesicht zuordnen können, damit sie Vertrauen aufbauen können, und so weiter.
Aber das ist halt leichter gesagt als getan! Gerade wenn man da bestimmte Mindfucks mit sich herumträgt und nicht mega selbstbewusst und kameraffin ist. Ironischerweise verhelfe ich zwar meinen Kunden dazu, online sichtbar zu werden, struggle selber aber ziemlich mit Fotos oder gar Videos von mir. 🙈
In der Masterclass ging es um die biografischen Gründe für diese Mindfucks und um Ansätze, sie nach und nach zu überwinden. Super aufschlussreich!
Ausblick auf den April
Neben der Arbeit an den Kundenprojekten werde ich auch im April wieder an mindestens einem Netzwerktreffen teilnehmen, auf beides freue ich mich schon sehr.
Die erwähnten kleineren Umbaumaßnahmen hier auf der Bloghexe stehen an, und auf Social Media möchte ich, wie gesagt, auch aktiver werden. Die Anbindung ans Activity Pub steht in dem Zusammenhang auch auf meiner To-Do-Liste. 😅
Außerdem stecke ich gerade viel Zeit in eine berufliche Zertifizierung, deren Prüfung im April ansteht – in erster Linie ist das für meine Hauptberuflichkeit relevant, von den Skills profitieren aber auch meine Kunden. 😊



